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So bin ich als sub

Er stand im Türrahmen und lächelte. Wie jeden Abend in der Zeit ihres Besuches beobachtete er sie dabei, wie sie sich artig auf der Matratze, die neben seinem Bett auf dem Boden lag, unter ihrer Decke zusammenrollte und den Teddy, den er ihr einst für die Überbrückung der einsamen Stunden ihrer Trennung geschenkt hatte, eng an sich drückte. Eigentlich hatte er ihr das Gästezimmer zugedacht, doch sie hatte sich schon bei ihrem aller ersten Besuch geweigert, darin zu übernachten und stattdessen immer wieder seine Nähe gesucht, bis er schließlich nachgegeben und ihr ihren Willen gelassen, ihr jedoch sein Bett für besondere Momente vorenthalten hatte, woraus die bestehende Situation entstanden war.

Langsam durchquerte er das Zimmer, ohne sie auch nur eine Sekunde aus den Augen zu lassen, um dann unter seine eigene Bettdecke zu rutschen, sich zu ihr umzudrehen und leicht zu ihr hinunterzubeugen. Sie lag auf der Seite und lächelte müde blinzelnd zu ihm hoch, was nur zu verständlich war, da er sie den ganzen Abend gefordert hatte. Er musste grinsen, als sie dann auch noch herzhaft gähnte und sich eine noch bequemere Schlafposition suchte. Bevor sie aber ins Reich der Träume flüchten konnte, stupste er sie an und fragte: „Hey Kleine, wo bleibt mein allabendlicher Gute-Nacht-Kuss?!?“ Sie brummte missmutig, drehte ihren Kopf in seine Richtung und spitzte die Lippen, ohne ihm jedoch entgegenzukommen oder zumindest die Augen zu öffnen.

Anstatt ihr unters Kinn zu greifen, sie hochzuziehen und den verlangten Kuss einzufordern, griff er sich den von ihr so heiß geliebten Teddy, drehte ihr dann den Rücken zu und setzte diesen neben sich aufs Bett. Sofort war sie wieder hellwach und richtete sich auf, wagte es allerdings nicht, ihrem Protest lautstark Luft zu machen. „Irgendeinen Grund zur Beschwerde?“, fragte er scheinheilig und grinste vor sich hin, während er sich vorstellte, wie sie hinter seinem Rücken die Fäuste ballte und ihn innerlich verfluchte. „Nein!“, fauchte sie ihn an, warf sich zurück und zog sich die Decke über den im Kissen vergrabenen Kopf.

„Blöder Penner!“, entfuhr es ihr und ließ sie erschrocken die Hand vor den Mund schlagen. Hatte sie das wirklich laut gesagt und noch schlimmer, hatte er es gehört? Er hatte, denn keine Zehntelsekunde später rutschte er aus dem Bett und wandte sich mit den Worten: „Aufstehen! Mitkommen!“, zur Tür. Sie tat so, als hätte sie ihn nicht gehört und stellte sich schlafend, doch sein ausdrücklicher Hinweis, dass er sich nicht noch einmal wiederholen würde, ließ sie ihm dann doch lieber folgen.

Eisig schweigend führte er sie durch den Flur, steuerte auf das Gästezimmer zu und hielt ihr die Tür auf, wobei er sie wissen ließ: „Wenn du dich wieder abgeregt hast, darfst du wiederkommen, sofern du dich angemessen entschuldigst!“ Beschämt und nicht fähig, ihn anzusehen, schlich sie an ihm vorbei ins Zimmer hinein, worauf er ohne ein weiteres Wort die Tür von außen schloss und in sein eigenes Bett zurückkehrte, dort ihren Teddy an sich drückte und nur darauf wartete, dass sie reumütig zu ihm zurück geschlichen kam. Doch nichts rührte sich. Anscheinend war sie wirklich beleidigt und schließlich schmollend eingeschlafen.

Ein paar Meter den Flur hinunter sah es jedoch ganz anders aus. Verärgert über ihr eigenes Verhalten saß sie zusammengekauert am Kopfende des Bettes und ließ ihren Tränen freien Lauf. Wie hatte sie so etwas nur sagen können? War ihr Besuch damit vorbei? Würde er sie nun nach Hause schicken? Sie war frustriert, dass sie sich so hatte gehen lassen können und den bisher rundum schönen Abend mit einem einzigen Kommentar zerstört hatte. Nur langsam beruhigte sie sich wieder und erinnerte sich dann an seine Worte, dass sie wieder zu ihm kommen dürfe, wenn sie sich angemessen entschuldigt

Ein weiteres Mal an diesem Abend breitete sich auf seinem Gesicht ein Lächeln aus, als er ihre nackten Füße über den Flur tapsen hörte und sich kurz darauf leise die Zimmertür öffnete. Er stellte sich schlafend, während er gleichzeitig angestrengt in die Stille lauschte, da sich zunächst nichts mehr rührte. Dann war da plötzlich kaum hörbar ihre Stimme: „Ich möchte nicht allein sein, ich möchte zu dir…!“

Keine Antwort. Verunsichert, wie sie sich nun verhalten sollte, stand sie im Türrahmen und grübelte. War es möglich, dass er wirklich schon tief und fest schlief oder wartete er lediglich auf die erwähnte Entschuldigung? Durfte sie es wagen, unter ihre Bettdecke zu rutschen oder wäre es besser, sich wieder zurückzuziehen und auf den nächsten Morgen zu hoffen? Tränen der Verzweiflung und Reue stiegen ihr in die Augen, als sie so dastand und ihr die Fragen durch den Kopf schossen.

Er betrachtete ihre nackte Gestalt in der Dunkelheit, beobachtete, wie sie zögerte, unsicher zu ihm hinüberstarrte, ohne die Schatten der Nacht durchdringen zu können, und wie schon so oft, musste er sich selbst eingestehen, wie unbeschreiblich attraktiv er sie fand und wie sehr ihm dieses kleine Biest ans Herz gewachsen war. Ihre von Tränen erstickte Stimme unterbrach seinen Gedankengang: „Es tut mir so leid…!“ Dann wollte sie sich zum Gehen wenden, zuckte jedoch erschrocken zusammen, als er in der gleichen Sekunde die Bettdecke zurückschlug und ihr mit einem kurzen Klopfen auf die Matratze zu verstehen gab, sich zu ihm zu legen.

Sie zögerte, sich fragend, ob seine stumme Aufforderung ernst zu nehmen sei. Gleichzeitig wollte sie sich die Chance auf eine mögliche Versöhnung auch nicht entgehen lassen, so dass sie zwar vorsichtig und ein wenig misstrauisch, aber dennoch zielstrebig das Zimmer durchquerte und zu ihm ins Bett glitt, um sich dann in der Löffelchenstellung an ihn zu schmiegen. Ein Seufzer der Erleichterung suchte sich den Weg aus ihrem Inneren, als sich im nächsten Moment seine Arme um ihren Körper legten und diesen an den Seinen drückten.

Liebevoll strich er ihr die langen Haare über ihre Schulter nach vorn, hauchte ihr einige sanfte Küsse in den Nacken und registrierte, wie sie sich allmählich unter seinen Berührungen entspannte, bevor er seine Lippen an ihr Ohr führte und ihr leise zuflüsterte: „Genieße die Nacht! Über deinen verbalen Ausrutscher unterhalten wir uns morgen!“

Sofort versteifte sie sich wieder, versuchte, sich zu ihm umzudrehen und ihm einen prüfenden Blick zuzuwerfen, um die Bedeutung seiner Worte abschätzen zu können, was er jedoch nicht zuließ. Verbissen strampelte sie einige Augenblicke in seiner Umarmung, was ihm ein amüsiertes Schmunzeln entlockte und dazu veranlasste, seine Arme noch enger um sie zu schließen, so dass sie ihre Bemühungen schließlich widerwillig aufgab. BK

Er wartete noch einige Sekunden, ob sie einen weiteren Befreiungsversuch unternahm, lockerte dann jedoch seinen Griff,

als dieser ausblieb und nahm seine Liebkosungen wieder auf. Zärtlich führte er seine Fingerspitzen über ihre weiche Haut, umkreiste ihren Bauchnabel, glitt höher, spielte mit ihren Brustwarzen, spürte, wie sich diese langsam aufrichteten, und erreichte schließlich ihre Wange, welche sich nur zu bereitwillig an seine Hand schmiegte.

Ungeduldig wartete sie darauf, dass seine Hand damit fortfuhr, sie zu verwöhnen, aber anscheinend war sein Ziel wirklich lediglich ihre Wange gewesen. Enttäuscht brummte sie leise und kuschelte sich noch ein wenig enger an ihn, um ihn so recht eindeutig auf ihr Bedürfnis aufmerksam zu machen, ohne dieses jedoch laut zu äußern. Dennoch musste sie feststellen, dass seine Hand blieb, wo sie war und er ihren Wunsch offenbar ignorierte. Sie weigerte sich, dies hinzunehmen, wendete ihren Kopf seiner streichelnden Hand zu und begann, zärtliche Küsse auf seinen Fingerspitzen zu verteilen, während sie gleichzeitig ihr Becken aufreizend an dem seinen rieb. Erst sein leises „Stop“ ließ sie innehalten.

Lächelnd nahm er wahr, wie sie innerhalb einer Sekunde erstarrte, und er konnte förmlich hören, wie ihr Kopf arbeitete, angestrengt darüber nachdenkend, was sie falsch gemacht haben könnte und warum er es für nötig hielt, sie aufzuhalten. Schweigend ließ er seine Finger weiter ihre Wange streicheln und wartete einige Augenblicke ab, bevor er flüsterte: „Du weißt, dass ich es verabscheue, deine Gedanken erraten zu müssen, und es stattdessen bevorzuge, sie von dir angemessen formuliert zu hören! Also, möchtest du dich bezüglich irgendetwas äußern?“ Wieder verstrich Sekunde um Sekunde und er konnte spüren, wie ihre Anspannung wuchs, je mehr es wurden.

Sie hasste ihn – immer wieder aufs Neue, wenn er sie dazu aufforderte, ihre Wünsche und Gedanken auszusprechen. Er wusste doch ganz genau, wonach ihr der Sinn stand! Konnte er nicht einfach danach handeln? Er war doch nicht umsonst der aktive Part in ihrer Beziehung…! Was war ihm bloß so wichtig daran, sie immer wieder über ihren Schatten springen zu lassen, wobei ihm doch allzu bewusst sein dürfte, wie unangenehm ihr das war? Sie seufzte, atmete noch einmal tief durch und erklärte dann zögernd: „Ich möchte ein paar mehr Liebkosungen und Streicheleinheiten, als lediglich die deiner Hand auf meiner Wange…“ Sie wusste vorher, dass ihm diese Antwort nicht ausreichen würde und wunderte sich deshalb nicht, als er sie prompt danach fragte, wo sie sich denn noch weitere Zärtlichkeiten wünsche. Entschlossen drehte sie sich auf den Bauch und drehte ihren Kopf in seine Richtung, um sich dann mit einem herzerweichenden Lächeln zu erkundigen: „Gönnst du mir eine Massage – eine Ganzkörpermassage?“

Er schmunzelte, stützte sich auf einen seiner Unterarme und zeichnete mit den Fingerspitzen der freien Hand ihre Wirbelsäule nach, als er, da ihm bekannt war, dass es sich bei ihrem Rücken um eine ihrer erogenen Zonen handelte, wissen wollte: „Bist du sicher, dass du dir lediglich eine Massage und nicht vielleicht doch ein wenig mehr wünschst?“ Ihre leise, fast schon gehauchte Antwort, dass sie ihn bestimmt nicht aufhalten würde, wenn er noch weiter gehen wolle, war kaum verständlich, amüsierte ihn aber noch mehr. Wie raffiniert es ihr doch immer wieder gelang, ihn um den Finger zu wickeln und seine Befehle geschickt zu umgehen. Er vermied es, diese Gedanken laut zu äußern, um sie nicht noch weiter zu ermuntern und setzte sich stattdessen auf, um seine knetenden Hände dann einige Male über ihren Rücken bis zu ihrem Allerwertesten abwärts wandern zu lassen und schließlich dort zu verharren. „Eigentlich hast du diese Behandlung überhaupt nicht verdient!“, bemerkte er nachdenklich und hielt in seinen Bewegungen nun vollkommen inne.

Auch sie überlegte kurz. War es klug, sich in diesem Augenblick zu beschweren bzw. zu betteln, dass er doch fortfahren solle, oder war es besser, sich ruhig zu verhalten und ihm die Zeit zu geben, allein eine Entscheidung zu treffen? Sie konnte es nicht lassen und wählte entgegen ihrer Vernunft den ersten Weg, indem sie forderte: „Hör nicht auf! Mach weiter!“ Die Antwort bestand aus einem lautstarken Klatschen und dem daraus resultierenden Kribbeln ihres so freizügig vor ihm liegenden Hinterteils. Sie quiekte erschrocken auf und wollte sich ihm entziehen, was er jedoch zu unterbinden wusste, indem er sie entschlossen zurück auf die Matratze drückte.

Ein weiteres Mal sauste seine Hand auf ihre leicht rötlich schimmernde Pobacke, bevor er mit einem ironischen Unterton fragte: „Bist du nicht auch der Meinung, dass wir uns jetzt um meine Bedürfnisse kümmern sollten?“ Noch ehe sie antworten konnte, zog er sie mit einem kräftigen Ruck auf die Knie, hielt ihren Oberkörper dabei jedoch weiter nach vorn gebeugt und drang dann ohne weitere Vorwarnung von hinten in sie ein. Wie er es geahnt hatte, war seine Massage bereits stimulierend genug gewesen, um sie feucht werden zu lassen, so dass er vollständig in sie gleiten konnte, ohne dabei irgendwelche Widerstände überbrücken zu müssen. Er seufzte leise auf, hatte er sich diesen Augenblick doch schon seit Stunden gewünscht, und gab ihr dann einige Sekunden Zeit, um diese Überrumpelung zu verdauen, bevor er seiner Lust mit leichten, jedoch gleichmäßigen Stößen nachgab.

Ihr entwich ein langgezogenes Stöhnen, als seine Stöße einsetzten. Sie hätte es wissen müssen, dass in seinem Hinterkopf ganz klischeehaft wieder einmal nur das Eine herumgeisterte. Andererseits hatte nicht auch sie nur darauf gewartet? War nicht sie es gewesen, die ihren Körper in eindeutiger Absicht an dem seinen gerieben hatte? Und war es nicht auch sie gewesen, die soeben in Gedanken noch seine Initiative gefordert hatte? Sie musste bei diesem Eingeständnis sich selbst gegenüber grinsen, schmiegte ihr Gesicht ins Kissen und schloss genießend die Augen, um sich fallen zu lassen und sich ihm hinzugeben.

Auch er hatte die Augen geschlossen, den Kopf in den Nacken gelegt und kostete die Situation in vollen Zügen aus. Immer wieder ließ er seinen kleinen Freund in ihrem Innersten verschwinden, wobei er von ihrem stetig intensiver werdenden Stöhnen begleitet wurde, was bewies, dass nicht nur seine, sondern auch ihre Lust konstant anstieg. Doch scheinbar genügte ihr sein Vorgehen noch nicht aus, da sie ihn nach einer Weile zu einem schnelleren Tempo zu animieren versuchte, indem sie ihm ihr Becken bei jedem Stoß in recht eindeutiger Weise entgegendrückte. Er reagierte nicht sofort, sondern ließ sie zappeln, was ihre stummen Signale noch energischer werden ließ, bis er sich schließlich selbst nicht mehr zurückhalten konnte und ihrem Wunsch nachgab, wobei er spürte, wie es in ihm bereits pulsierte.

Sie krallte ihre Finger ins Bettlaken und stöhnte laut auf, als er das Tempo und die Intensität seiner Bewegungen langsam steigerte. Ihr Kopf drehte sich auf dem Kissen unkontrolliert von einer zur anderen Seite, während sie sich unter ihm, soweit ihre Position das ermöglichte, genüsslich räkelte. Ganz allmählich beschleunigte sich ihre Atmung und sie spürte die bekannte Hitze in sich aufsteigen. Sie wusste was das bedeutete: Sie steuerte zielsicher auf ihren Orgasmus zu. Scheinbar hatte auch er die Situation intuitiv erkannt, da seine Stöße plötzlich noch ein wenig härter wurden, was sie innerhalb von Sekunden explodieren ließ, als ihr Höhepunkt sie überwältigte.

Nahezu im selben Moment zog er ihr Becken noch enger an sich, stöhnte laut auf und ergoss sich in ihr, als sein Orgasmus auch über ihm hereinbrach. Nachdem er einige Male tief Luft geholt hatte, um wieder zu Sinnen zu kommen, beugte er sich über sie, ohne sich dabei aus ihr zurück zu ziehen, hauchte ihr viele kleine Küsse auf den Rücken und in den Nacken und schlang gleichzeitig seine Arme von hinten um ihren Oberkörper, um sich dann mit ihr im Arm auf die Seite zu rollen. Schweigend zog er die Bettdecke über sie beide und flüsterte ihr noch zärtlich einige Gute-Nacht-Worte ins Ohr, um dann in der innigsten aller Umarmungen mit ihr einzuschlafen.

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Urplötzlich wurde sie am nächsten Morgen aus ihren Träumen gerissen, als sie durch einen deutlichen Stoß aus dem Bett befördert wurde und unsanft auf ihrer Matratze landete. Völlig verdutzt und noch total verschlafen sah sie zu ihm hoch und in sein ausdrucksloses Gesicht. „Guten Morgen, Kleine!“, begrüßte er sie und fuhr dann fort: „’Der Penner’ wünscht sich, dass du dir jetzt eine der Gerten holst und dich dann, diese demütig anbietend, still hier neben das Bett kniest, bis er es für angemessen hält, dieses zu verlassen und den Tag mit deiner Bestrafung zu beginnen!“ Auch wenn er keine Regung zeigte, gab sein Blick ihr deutlich zu verstehen, dass es nicht sehr klug wäre, sich jetzt zu zieren. Er hatte es also nicht vergessen, so wie sie es gehofft hatte. Sie seufzte und erhob sich mit einem unguten Gefühl in der Magengegend. Unsicher warf sie ihm einen schüchternen Blick zu, darauf hoffend, dass er scherzte und sie zurück ins Bett zog, doch sein Wink Richtung Tür zeigte ihr unmissverständlich, wie ernst es ihm war, so dass sie sich lieber ihrem Schicksal fügte.

Zufrieden sah er ihr hinterher, als sie das Zimmer verließ und er sich ihre Schritte auf dem Flur entfernen hörte. Er wusste, dass er hart war, doch wollte er ihr diese Frechheit nicht durchgehen lassen, auch wenn er sich vornahm, sie nicht allzu hart zu bestrafen. Immer wieder hatte sie Strenge und Konsequenz von ihm gefordert, nun sollte sie diese bekommen. Jedoch würde er sie zunächst noch ein wenig zappeln lassen, indem er noch ein Weilchen die Wärme des Bettes genoss. Als sich ihre Schritte wieder näherten, zog er sich die Bettdecke bis zum Kinn und schloss die Augen

Nachdem sie den Raum wieder betreten hatte, kniete sie sich ängstlich zitternd vor das Bett, die Gerte in den ausgestreckten Händen, den Blick starr auf den Boden gerichtet. Warum rührte er sich nicht? War er wieder weggenickt, als sie, seinem Befehl folgend, die Gerte geholt hatte? Oder ließ er sie nur zappeln? Beobachtete er sie vielleicht sogar? Sie wagte es nicht, ihren Blick zu heben, um es zu überprüfen und ihre Befürchtung womöglich bestätigt zu sehen. Die verstreichenden Sekunden kamen ihr wie Stunden vor, was ihr nicht gerade dabei half, ihre Angst im Zaum zu halten und ruhig auf ihrem Platz zu bleiben, ohne nervös herumzurutschen. Sie zuckte erschrocken zusammen, als er sie aus ihren Gedanken riss, indem er die Decke ans Fußende verfrachtete, sich direkt vor sie an die Bettkante setzte und ihr die Gerte abnahm. Verstohlen beobachtete sie ihn dabei, wie er sich gleich darauf erhob, und nahm aus den Augenwinkeln sein Lächeln wahr, als er ihr befahl, sich nach vorn zu beugen und ihren Oberkörper auf die Matratze zu legen…

Autor:
  • Deutsche Geschichten

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