Ehepaar auf Abwegen, 54. Teil

Kommentar   5

Ehepaar auf Abwegen, 54. Teil
Damals (August 2006)
Fortsetzung, autobiographischer Inhalt
… Bereits einen Abend nach dem denkwürdigen Ereignis, als Marco abends in der Dusche seinem besten Freund David den Schwanz massiert und kurze Zeit geblasen hatte, verlangten Sandra und Penny von David, den Spieß umzudrehen. Nun sollte der dasselbe mit Marco machen.
… Sie waren im Schlafzimmer von Sandras und Marcos Haus. Marco hatte sich nackt vor das Bett stellen müssen und David saß vor ihm auf der Bettkante. Sandra hatte David ein Fläschchen mit Badeöl in die Hand gedrückt, mit dem er sich nun seine Hände einrieb, um Marcos erogene Zonen damit gängiger zu machen.
… Penny und Sandra hatten den Männern klare Anweisungen gegeben, vor allem David war jetzt am Zug, und die beiden Frauen saßen nackt und entspannt auf dem Bett, nebeneinander mit dem Rücken an die Wand gelehnt, und warteten, wie sich die Szene nun entwickeln würde.
… David tat sich deutlich schwerer als Marco einen Tag zuvor. Aber er riss sich zusammen und bedachte seinen Freund mit ähnlichen Streicheleien. Er begann mit Marcos Oberkörper und seinen Hinterbacken. Das Öl erleichterte die Kontakte zwischen seinen Händen und Marcos Haut. Als David die Furche zwischen den Backen massierte, ging er einen Schritt weiter als Marco bei ihm. Das Öl hatte die Haut um Marcos Anus glitschig gemacht und so kam er auf die Idee, dort mit einem Finger hineinzufahren.
… Marco stöhnte auf und schloss seine Augen, was David ermutigte, einen weiteren Finger eindringen zu lassen und schließlich einen dritten. David wusste aus Erzählungen, dass das für Marco nichts Neues war, allerdings nur ganz selten hatte er dort einen Vibrator drinnen gehabt und einmal, ein einziges Mal bisher, war er von seiner Ehefrau mit einem Plastikdildo dort hinein penetriert worden.
… Es war offenbar für die Zuschauerinnen nicht zu übersehen, dass Marco Davids Finger als nicht unangenehm empfand. Sein Pimmel wurde steif und ragte vor dem Gesicht seines besten Freundes auf. Der begann ihn nun zu wichsen, aber wenn Sandra und Penny erwartet hatten, dass er ihn in den Mund nehmen würde, wurden sie schnell eines Besseren belehrt.
… Anscheinend jedoch wollte David den beiden Frauen ebenfalls etwas bieten. Auch sein Schwanz stand, er war einsatzbereit. David kam hoch, fasste Marco an den Schultern und drehte ihn sanft, bis er ihm den Rücken zukehrte. Dann musste Marco sich vorbeugen, bis sein Hintereingang exakt auf der Höhe von Davids Unterleib war. David träufelte noch etwas Öl auf sein Glied, das er nun bei Marco ansetzte und langsam und vorsichtig durch den Schließmuskel schob.
… Marco keuchte auf, deutlich durchzuckte ihn Schmerz, aber nur ganz kurz und nicht stark, dann übermannte ihn ein Lustgefühl. Später würde er darüber nachdenken, aber eine schlüssige Antwort würde er nicht finden, das Gefühl war einfach dagewesen.
… Sandra und Penny verfolgten dieses Schauspiel ziemlich fassungslos. Nie hätten sie gedacht, dass David so etwas tun würde. Er fickte seinen besten Freund in den Arsch, nach homosexueller Manier, obwohl beide absolut nicht so veranlagt waren.
… Nochmals ließ David eine gute Portion Öl auf seinen Schaft und in Marcos Spalt tropfen, bevor er seinen Freund nun intensiver zu stoßen begann. Beide keuchten um die Wette. Marcos Schwanz war hart und zu allem Überfluss griff David nun um Marcos Unterleib herum und fing an, dessen steifen Pimmel zu bearbeiten.
… Das war für Marco zuviel. Zuerst kam es ihm, dann kurz danach David und sie röhrten wie Hirsche in der Brunft. David besamte Marcos Darm und der schleuderte sein Sperma mit großem Druck über einen Meter weit auf den Boden.
… Sandra und Penny hatten so ein Schauspiel noch nie live gesehen, nur in irgendwelchen Filmen. Wie besessen rieben sie ihre Kitzler, ohne darüber nachzudenken, vollkommen automatisch. Sandra kam schneller, noch bevor die Männer abspritzten, und Penny eine halbe Minute später. Auch sie waren sehr laut, als es ihnen kam, aber das war nichts gegen das Röhren der Männer.
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Heute (Donnerstag, 30. November 2023)
… Sandra und ich sind vor knapp zwei Stunden von einer dreitägigen Reise mit dem Waldenfels’schen Bürobus zurückgekommen, in der wir ausschließlich Recherchen durchgeführt haben. Wir haben unseren Wissensstand aktualisieren lassen bei einigen uns sehr gut bekannten Paartherapeuten und haben zwei Scheidungsrichter und drei Scheidungsanwälte zum Interview getroffen, alles in allem unsere bisherigen Erkenntnisse bestätigend, leider, so könnte man hinzufügen.
… Es sieht nicht so gut aus. Die Scheidungsrate steigt weiterhin und die Gründe dafür sind oft erschreckend nichtig. Immer noch spielt Fremdsex dabei die wesentliche Rolle und oft wird statt klärender Gespräche – zack – die Scheidung eingereicht.
… Andererseits ist die Anzahl derjeniger Ehepaare, die sich zu einer Therapie aufraffen, deutlich im Steigen und die daraus resultierenden Erfolge ebenfalls. Das stimmt vorsichtig optimistisch.
… Es ist Abend und wir sitzen in unserem gemeinsamen gemütlichen Arbeitszimmer. Meine Sandra hat sich in den letzten Tagen sehr massiv meinen Recherchen gewidmet, jetzt ist ihr eigener Job dran. Aus Erfahrung weiß ich, dass sie das noch mindestens zwei Stunden kosten wird, bevor wir ins Bett können.
… Also nutze ich die Zeit, um selbst weiterzuschreiben.
… Eines dieser von Fremdsex betroffenen Ehepaare ist die Vorständin für Produktion und Logistik bei Waldenfels, Johanna Konradi. Paula, die Vorsitzende, und ich haben sie gemeinsam eingestellt und sie hat sich gleich bei Corona bewähren müssen. Ich schätze sie sehr und Sandra und ich sind ihr und ihrem Mann freundschaftlich verbunden. Seit fast drei Monaten weiß ich nun, dass der sie leider betrügt. Er hat mit Johannas Vorstandsernennung auf eine Teilzeitarbeit zurückgeschaltet, das schien offenbar kein Problem für ihn, zumindest laut der Psychologin Leonie Färber, Claras Tóchter, die nach dem Tod ihrer Mutter deren Aufgabe als Partnerin des Waldenfels-Konzerns bei der Rekrutierung weiblicher Führungskräfte übernommen hat.
… Der Chef der Werkssicherheit, den ich vor dem Sommer um Recherchen gebeten habe, hat mir einen Stick mit allen Daten und eindeutigen Fotos gegeben, auf denen auch Datum und Uhrzeit gespeichert sind. Offenbar hat Winfried Konradi, Johannas Ehemann, die freien Tage, die ihm sein Halbtagsjob bescherte, zeitweise für Sex genutzt. Ich habe Leonie Färber um Rat gefragt, wie ich vorgehen sollte, und die hat meine Meinung bestätigt, dass es oft danebengehe, wenn man beim betrogenen Ehepartner petzt, dadurch könne mehr kaputtgehen als man wolle.
… „Entweder du hältst dich ganz raus und lässt den Dingen ihren Lauf oder du spricht mit dem Betrüger, nicht mit der Betrogenen.“
… Wir haben dann noch die Strategie für zwei solcher Gespräche festgelegt, denn auf sich beruhen lassen wollte ich die Sache nicht. Wenn die Ehe noch gerettet werden konnte, dann musste die Bereinigung möglichst zügig erfolgen, je später, desto weniger Chance würde die Ehe haben. Und ich hatte das Gefühl, es meiner Freundin Johanna schuldig zu sein, sie nicht dumm sterben zu lassen.
… Paula Waldenfels ist trotz der Beweise immer noch dagegen gewesen, wie vor dem Sommer, als das Ganze noch ein Gerücht war, aber Sandra war auf meiner Seite. Unabhängig davon habe ich keinen Zweifel gelassen, dass ich das Thema angehen werde.
… Anfang Oktober habe ich mir Winfrieds Geliebte, das Mädchen aus dem Fitnesscenter, vorgenommen. Ich habe sie angerufen und mit ihr ein abendliches Treffen ausgemacht. Zunächst wollte sie nicht, aber als ich ihr drohte, sofort nach dem Auflegen ihren Verlobten anzurufen und ihn über ihre Affäre mit Winfried Konradi zu aufzuklären, hat sie eingelenkt.
… „Was geht Sie das eigentlich an? Wer sind Sie überhaupt? Und woher wissen Sie davon?“ Mit diesen Fragen hat sie mich überhäuft, kaum dass wir uns im Kaffeehaus hingesetzt haben.
… „Meine liebe Madeleine, ich darf Sie doch beim Vornamen nennen? Das Ehepaar Konradi sind Freunde von mir“, habe ich erklärt, „und ich will die Familie vor Schaden bewahren. Ist Ihnen bewusst, dass Sie mit Ihrer Affäre zwei Beziehungen zerstören? Ihr eigene ist mir, offen gestanden, egal, ich wundere mich nur, dass Sie Ihre künftige Ehe korrumpieren, bevor sie überhaupt begonnen hat, aber die Ehe der Konradis liegt mir am Herzen.“
… Das hat gesessen. Doch zunächst ist sie noch aufsässig gewesen und hat jegliche Verantwortung zurückgewiesen. Es sei Winfried gewesen, der sie angebaggert habe, und für sie sei es lediglich Spaß und Abwechslung.
… „Abwechslung?“, habe ich Echo gespielt, „Wirklich? Sie sind noch nicht einmal verheiratet und brauchen jetzt schon Abwechslung beim Sex? Wie wollen Sie denn auf dieser Basis eine Ehe führen? Wie lang wird die halten, sobald ihr künftiger Ehemann das erfährt, Gregor heißt er, nicht wahr?“
… Sie hat mich mit großen Kulleraugen angesehen. „Woher soll er das erfahren? Außer Sie sagen ihm das.“
… „Sie sind ziemlich naiv, stelle ich fest.“ Fast habe ich schmunzeln müssen. „Kaum jemals bleibt eine Affäre wie die Ihre auf Dauer verborgen. Was macht Gregor denn beruflich?“
… „Er ist Hörgeräteakustiker und lernt gerade für seine Meisterprüfung.“ Ein gewisser Stolz schien in Madeleines Stimme mitzuschwingen. „Und danach will er ein eigenes Geschäft aufmachen. Dabei soll ich ihm dann helfen.“
… „Das ist doch eine super Basis für eine gemeinsame Zukunft. Lieben Sie ihn?“
… „O ja, sehr sogar. Er hat nur keine Zeit für mich. Tagsüber ist er im Job und abends in der Schule und an den Wochenenden lernt er. Es spielt sich nur wenig ab, wenn Sie verstehen, was ich meine.“
… „Ich verstehe Sie ganz genau, meine Liebe. Solche Phasen gibt es in jeder Beziehung. Glauben Sie nur nicht, dass es anderen anders geht. Haben Sie ihrem Verlobten je gesagt, wie Sie sich fühlen? Wie untervögelt Sie sind?“
… Bei diesen Worten ist sie zusammengezuckt. Ich habe diesen kräftigen Ausdruck bewusst gewählt, um sie noch mehr aus der Reserve zu locken. „Ja, einmal, voriges Jahr. Er hat gebeten, ich solle ihn die Meisterprüfung machen lassen, dann würde alles anders.“
… „Und dann haben Sie nie mehr darüber geredet? Anstelle dessen sind Sie einfach hergegangen und haben begonnen, hinter seinem Rücken zu ficken? Sie setzen ihm Hörner auf, ohne mit ihm zu sprechen, obwohl sie ihn angeblich so sehr lieben? Was glauben Sie, wie er reagieren wird, wenn er das erfährt?“
… Madeleine ist hochgefahren und hat mich betroffen und verlegen angesehen; „Er darf es nicht erfahren, um Himmelswillen. Bitte, sagen Sie ihm nichts.“
… „Ich werde ihm nichts verraten, sofern Sie mit mir kooperieren.“ Ich habe auf meinem Tablet ein Bild aufgerufen und ihr das Gerät über den Tisch geschoben. „Das ist die Familie Konradi. Zwei zauberhafte Kiinder, zwölf und zehn, eine attraktive Ehefrau, die im Vorstand eines großen Unternehmens arbeitet, und ein gutaussehender, sportlicher Ehemann, der fünfundzwanzig Jahre älter ist als Sie, meine Liebe. Sehen Sie sich das Bild genau an. Wenn die Ehefrau jemals von selbst hinter Ihre Affäre kommt, ist diese Familie kaputt. Wollen Sie das wirklich auf Ihr Gewissen laden?“
… Etwas kleinlaut antwortet sie leise: „Nein, das will ich nicht. Aber nochmal, Winfried war die treibende Kraft. Er hat mich nach dem Training auf einen Kaffee eingeladen und seine Ausstrahlung hat mich angemacht. Ich weiß jetzt, dass ich nicht hätte schwachwerden dürfen.“
… „Schön, dass Sie das einsehen. Vielleicht gelingt es uns ja, alles in Ordnung zu bringen. Ich habe Sie vorhin als ‚naiv’ bezeichnet. Das meinte ich nicht generell, nur in Bezug auf Ihre Meinung, dass Ihr Verlobter nichts erfahren wird. Das wird er nämlich, ganz bestimmt, auch wenn ich ihm nichts sage, da dürfen Sie sich nichts vormachen. Sie haben zwar Ihre Affäre neun Monate vor ihm verheimlichen können, aber er ist ein heller Kopf und irgendwann wird er misstrauisch werden. Irgendetwas wird ihn auf die Spur bringen und je später dies geschieht, desto sicherer wird Ihre Beziehung im Eimer sein.“
… Sehr unsicher hat sie mich angesehen: „Sie scheinen ja einige Erfahrung zu haben. Was kann ich tun, um alles in Ordnung zu bringen?“
… „Ob das gelingt, kann ich Ihnen nicht sagen. Aber wir können es versuchen. Als Erstes werden Sie hier und sofort Ihre Beziehung mit Winfried beenden.“ Und ich habe ihr erläutert, was sie nun zu tun hatte.
… Sie hat Winfried angerufen und den Lautsprecher angestellt.
… „Hallo, Liebes“, hat Winfried ins Telefon geflötet, „was gibt’s denn so Wichtiges? Wir treffen uns doch morgen im Studio.“
… Gleich zu Beginn hat sie ihm mitgeteilt, dass noch jemand mithört. Dann ist er bei dem, was er erfahren musste, aus allen Wolken gefallen. „Bist du übergeschnappt? Du willst Schluss machen? Wer ist das, der bei dir ist?“
… Sie hat meine Visitenkarte, die ich ihr vorher gegeben habe, in der Hand gehalten. „Es ist ein Unternehmensberater, er heißt Marco Berlinghoff.“
… „Marco?“ Überrascht hat er meinen Namen durch die Leitung gepresst. „Was mischst du dich denn in meine Angelegenheiten?“
… „Halt‘ kurz die Luft an, Winfried“, habe ich ihn gebremst, „ich vertrete die Interessen einer guten Freundin namens Johanna Konradi, die du aus den Augen verloren zu haben scheinst.“ Nach einer kleínen Kunstpause habe ich fortgesetzt: „Du erinnerst dich vielleicht, eine intelligente und attraktive Frau in einer hohen Position, übrigens die Mutter zweier absolut entzückender Kjinder.“
… Ich habe ihn vernehmlich schnaufen gehört. „Was geht dich das an?“
… „Das habe ich dir doch gerade erklärt, mein Lieber. Aber jetzt im Klartext: Tatsache Nummer eins ist, dass deine Affäre zu Ende ist, und zwar ab sofort, wie du es gerade von deinem Liebchen gehört hast. Wehe, ich erfahre vom Gegenteil. Und Tatsache Nummer zwei wird kurzfristig in Sandras Büro bei Waldenfels stattfinden. Wir werden ein kleínes Gespräch miteinander haben, nur du und ich. Frau Körber, Sandras Sekretärin, wird dich morgen anrufen. Versuche nicht, dich davor zu drücken, wenn du deine Familie behalten möchtest.“
… Seit Sandra die Bereichsleitung für die Entwicklung der internationalen Geschäftsbeziehungen des Waldenfels-Konzerns übernommen hat, also seit Anfang Januar 2016, residiert sie in einem Einzelbüro und Andrea Körber, meine frühere Sekretärin, arbeitet für sie. Die beiden sind gute Freundinnen, seit Sandra vor fast zwanzig Jahren einen wesentlichen Beitrag geleistet hat, Andreas Ehe nach ihrem Fremdsex wieder in Ordnung zu bringen.
… „Wahnsinn“, hat das Mädchen aus dem Fitnesscenter gesagt, nachdem sie auf meinen Wink hin aufgelegt hatte, „Sie sind wirklich mit allen Wassern gewaschen. Werden Sie das mit Winfrieds Ehe hinkriegen?“
… „Das kann ich Ihnen nicht sagen“, habe ich wahrheitsgemäß erwidert und ein wenig geschmunzelt, „ich bin kein Psychologe, aber ich kenne mich einigermaßen aus und ich habe mit solchen Gesprächen schon einige Erfolge gehabt. Nein, das ist eigentlich falsch, ich müsste ‚wir‘ sagen, denn ohne meine Frau, die sehr empathisch ist, hätte ich nichts geschafft.“
… „Sie haben eingangs gesagt, dass Ihnen meine Beziehung egal ist. Das verstehe ich natürlich, wir kennen uns nicht und ich bin ja selbst an allem schuld. Ist es sehr unverschämt, wenn ich Sie frage, ob Sie mir vielleicht auch irgendwie helfen könnten?“ Madeleine hat mich mit einem Augenaufschlag angesehen und ihre Hände über den Tisch gestreckt und auf meine gelegt.
… Das ist genau einer von jenen Momenten gewesen, vor denen ich immer etwas Angst habe, denn meine Überlegenheit beginnt in solchen Fällen zu bröckeln. Wenn eine Frau mich auf diese Weise um etwas bittet, kann ich mich schwer verweigern, und schon gar nicht, wenn sie, unbeabsichtigt natürlich, mein Faible für schöne und gepflegte Hände bedient.
… Also bin ich weggeschmolzen und habe der hübschen, jungen Frau erklärt, wie man vorgehen könnte.
… „Ich soll Gregor alles beichten? Um Himmelswillen, dann kann ich gleich unsere Verlobung aufkündigen.“
… „Aber nein“, habe ich erneut geschmunzelt, „unterschätzen Sie Ihren zukünftigen Mann nicht. Jeder liebenden Beziehung wohnt ein Vergebenspotenzial inne. Gewiss, Ihr Fall ist schon schwerwiegender als gewöhnlich, eine neunmonatige Affäre ist schwerer zu verarbeiten als ein einmaliger Seitensprung, aber versuchen sollten Sie es trotzdem.“
… „Und wenn er mich verlässt?“
… „Dieses Risiko haben Sie, da hilft nichts. Aber die Chance, Ihre Beziehung wieder in Ordnung zu bringen, ist am größten, wenn Sie es Ihrem Verlobten von sich aus beichten, als wenn er es irgendwann einmal erfährt.“
… Schwer hat sie an dieser Bürde geschluckt, dann hat sie ganz zaghaft gefragt: „Ich will Gregor nicht verlieren, ich will nichts falsch machen. Können Sie es möglich machen, dabei zu sein, wenn ich es ihm sage?“
… Da habe ich ein wenig lachen müssen. Diese Bitte war vollkommen logisch. Die junge Frau vor mir hatte Spaß und Befriedigung wollen und die Konsequenzen hat sie nie bedacht. Aber die bedrohen jetzt ihre Zukunft.
… „Vielleicht lässt sich das einrichten, meine Liebe. Aber das geht nur zusammen mit Sandra, meiner Frau. Nur sie hat es drauf, alles zu richten, wenn es überhaupt jemand kann.“
… Am Abend habe ich Sandra alles erzählt. Sie hat sehr gelacht und gefragt: „Sie ist sicher sehr hübsch, nicht wahr? Und sie hat perfekte Hände mit lackierten Nägeln, habe ich Recht?“
… Wie gut meine Frau mich kennt. Etwas verlegen habe ich zugestimmt, natürlich lag sie richtig. Und während wir eine halbe Stunde später im Bett lagen und unserer ehelichen Leidenschaft frönten, hat sie plötzlich gemeint: „Du würdest das Mädchen gerne durchziehen, sie spukt dir im Kopf herum.“
… Ihre Empathie ist immer wieder faszinierend und auch nach so langer Zeit einer innigen Beziehung für Überraschungen gut.
… „Schließ‘ deine Augen und stell’ dir vor, wie du sie fickst“, hat sie mich dann ermuntert und das habe ich tatsächlich gemacht.
… Als wir dann zufrieden nebeneinander kuschelten, bin ich ein wenig beschämt gewesen. Natürlich, bei unseren Rollenspielen ist Sandra oft in andere Rollen geschlüpft, aber das sind meist Phantasiegestalten gewesen. Diesmal jedoch habe ich an eine reale, echt existierende andere Frau gedacht, während ich es mit Sandra trieb, und meine Frau hat dies in meinem Kopfkino sogar hervorgerufen.
… „Alles gut, kein Problem, du wirst sie ja eh nicht in echt vögeln“, hat sie lächelnd gesagt und mich intensiv geküsst, nachdem ich ihr meine Gedanken mitgeteilt habe.
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… Eine Woche später, am Tag vor unserer Abfahrt zur ersten Vortragsreihe im beginnenden Wintersemester, ist Winfried Konradi zum vereinbarten Termin bei mir erschienen. Ich bin in Sandras Büro gesessen, sie selbst war nicht da und Andrea hat ihn hereingeführt.
… Nach einer etwas ausgiebigeren Begrüßung, denn wir haben uns eine Weile nicht gesehen, bin ich dann sofort mitten in das Problem gesprungen: „Ganz ehrlich, Winfried, spinnst du? Du kannst froh sein, wenn wir Ordnung in das Chaos bringen, das du angerichtet hast.“
… „Wieso, was hast du? Es gibt kein Chaos. Es war nur ein kleiner Seitensprung.“
… Wortlos habe ich mein Tablet über den Tisch geschoben und ihn aufgefordert, durch die Fotos zu blättern.
… Das hat ihn eine Weile beschäftigt und dann hat er zu mir gesagt: „Spionierst du mir nach, Marco? Was soll das?“
… „Das solltest du dich selber fragen. Nur ein kleíner Seitensprung, wie? Bist du völlig verrückt geworden? Du hast eine wundervolle Familie, zwei zauberhafte Kjnder und eine attraktive, intelligente Ehefrau, die dich sehr liebt. Du bist ihr Ein und Alles, besonders seit du sie unterstützt hast, den Vorstandsposten bei Waldenfels anzunehmen. Willst du das alles kaputtmachen, du Idiot?“
… Sehr verlegen ist er geworden. „Es ist nicht ganz so, wie du denkst.“
… „So? Wie denn? Seit mindestens einem dreiviertel Jahr fickst du diese Madeleine aus dem Fitnessladen, regelmäßig, fast jede Woche. Du weißt schon, dass sie einen Freund hat, eigentlich ist sie bereits verlobt.“
… „Na und? Sie hat dasselbe Problem wie ich. Sie hat einen Mann, der nie da ist, und ich eine ebensolche Frau. Ich weiß nicht, Marco, ob du das verstehen kannst, aber irgendwann reicht es.“
… Der Punkt, als es ihm reichte, war der, als er begonnen hat, sich überfordert zu fühlen. Eigentlich hat Winfried alles eingehalten, was er damals versprochen hat, bevor seine Frau ihre Arbeit bei Waldenfels aufnehmen konnte. Er arbeitet an der Uni als Geologe nur noch halbtags, kümmert sich um Haushalt und Kinnder und hält seiner Frau für ihren Beruf den Rücken frei. Eigentlich ist Winfried ein Muster von einem Ehemann, dessen Frau Karriere macht. Aber kaum noch ehelichen Sex haben zu können, hat er nicht versprochen, und dass der Job seiner Frau dazu führen würde, wäre ihm nie in den Sinn gekommen. Dieser Gedanke hat mich beschlichen, als ich ihm still zugehört habe, und so unrecht hat er nicht gehabt.
… „Ich will gar nichts kaputtmachen, Marco. Ich liebe meine Frau und meine Kiinder. Ich habe alle meine Versprechen eingehalten. Ich habe immer und überall dafür gesorgt, dass Johanna ihren Beruf leben konnte. Aber ich bin auch ein Mann. Ich brauche Sex. Meine Frau ist völlig überarbeitet und immer müde. Ich verstehe das ja. Kaum hat sie bei Waldenfels begonnen, kam der erste Corona-Lockdown. Ich weiß, welch großartige Arbeit sie dabei geleistet hat. Und ich kenne auch ihr jüngstes Problem, das zum Absprung eines Großkunden an der Ostküste führen könnte. Deine Frau soll das richten, Marco, das nagt an Johanna.“
… So habe ich das von der jungen Frau aus dem Fitnesscenter natürlich nicht gehört. Vermutlich hat sie gar nicht geahnt, was ihren älteren Liebhaber wirklich umtrieb, aber ich habe zu verstehen begonnen. Es war eine eher merkwürdige Situation. Normalerweise ist der Ehemann beruflich stark eingespannt und die Ehefrau untervögelt, aber in diesem Fall war es umgekehrt.
… „Solche Situationen sind nicht neu für mich, Winfried, und ich kann sie verstehen“, habe ich versucht, ihn zu beruhigen, „hast du je mit Johanna darüber gesprochen, wie du dich fühlst?“
… „Mehrere Male“, hat er geantwortet, „und zu Anfang hat das auch gefruchtet, sie hat sich mehr Zeit für uns genommen, aber recht schnell ist das wieder verpufft. Und dann habe ich aufgehört, darüber zu reden. Ja, und dann habe ich Madeleine getroffen und alles Weitere scheinst du ja zu wissen. Wir waren jedoch sehr diskret. Wir haben es nie bei ihr oder mir zuhause gemacht. Wir verstehen uns zwar sehr gut und sind Freunde, aber es war nie mehr als Sex.“
… „Vielleicht wart ihr diskret. Trotzdem ist mir ein Gerücht über dich zu Ohren gekommen und dann, ja dann habe ich dich überwachen lassen, wie ich zugeben muss. Aber sag‘ mal, hast du nie ein schlechtes Gewissen gehabt?“
… „Nein, wieso denn? Ich habe Johanna nichts weggenommen. Wenn sie Sex wollte, so einmal im Monat ist das im Moment, hat sie den immer von mir bekommen.“
… „Dieses Argument wird oft verwendet, aber so einfach ist das nicht. Du hast ihr auf dem Standesamt ein Versprechen gegeben, welches verbindlich ist. Das ist ein Vertrag, der gegenseitige Loyalität einfordert. Diese Loyalität hast du ihr weggenommen. Sie vertraut darauf, dass du dich daran hältst, und wenn sie hinter deine Affäre kommt, hast du ihr auch ihr Vertrauen weggenommen. Das sind doch gravierende Dinge, oder nicht?“
… Ziemlich betroffen hat Winfried reagiert: „Aber was hätte ich denn machen sollen, verflucht nochmal?“
… „Mit Johanna Klartext reden, ihr sagen, dass einmal im Monat zu wenig ist, und gemeinsam Lösungsmöglichkeiten besprechen. Vor allem keinen Fremdsex hinter ihrem Rücken veranstalten.“
… „Ich glaube nicht, dass mir Johanna erlaubt hätte, als Lösung mit einer anderen Frau zu vögeln.“
… „Möglicherweise nicht, aber dann hätte sie sich etwas einfallen lassen müssen, wie sie mehr Zeit für dich hat.“
… „Ich weiß nicht, Marco, ob sie das jemals schaffen würde. Sie arbeitet viel zu viel. Sie glaubt, sie müsse als Vorstand mehr leisten als jeder Mann in dieser Funktion.“
… „Solche Verhaltensmuster gibt es leider öfter. Gut, dass du das sagst, das werden wir mit ihr zu besprechen haben. Aber ich brauche jetzt eine ehrliche Antwort von dir, Winfried. Wie war euer Liebesleben, bevor Johanna zu Waldenfels kam?“
… „Ich habe keine Scheu, dir das zu sagen. Unser Sex ist früher immer so gewesen, wir er sein sollte. Wir sind auf gut zweimal die Woche gekommen, meistens zumindest, im Urlaub öfter. Und wir beide waren hochzufrieden. Nie wäre mir in den Sinn gekommen, mit einer anderen Frau etwas anzufangen, das kannst du mir glauben.“
… „Das heißt, dass es dir eigentlich genügen würde, nur mit Johanna Sex zu haben, richtig?“
… „Ganz genau, Marco, und ich liebe sie ja.“ Jetzt hat er seinen Kopf hängen lassen. „Meine Affäre ist eine Notlösung, aber Madeleine ist ausgesprochen lieb und ich möchte nicht, dass ihre Verlobung jetzt, wo alles herausgekommen ist, in die Brüche geht.“
… Da habe ich ihm einiges aus meinem Gespräch mit ihr erzählt und auch, dass Sandra und ich helfen werden, ihre Beziehung zu erhalten. Aber die Wahrheit müsse heraus, um reinen Tisch machen zu können.
… „Ja, das habe ich schon von Anfang an befürchtet“, hat Winfried darauf gemeint, „ich höre ja von Johanna, welche Geschichten über dich bei Waldenfels im Umlauf sind. Du bist in diesem Unternehmen eine Legende, es ist fast unglaublich. Ehrlichkeit, Offenheit und Wahrheit hast du eingefordert und selbst vorgelebt.“
… Ich habe Winfried natürlich nicht verraten, dass diese meine Eigenschaften unabdingbar verwoben sind mit meinem leichten neurologischen Defekt, den die Psychologin Clara Millstedt bei Sandras und meiner Therapie entdeckt hat.
… „Ja, und genau das werde ich jetzt von dir fordern“, habe ich erwidert.
… „Ich glaube nicht, dass ich das kann. Johanna wird am Boden zerstört sein. Das möchte ich ihr nicht antun.“
… „Möglicherweise wird sie das. Aber danach habt ihr die Chance, etwas Neues aus eurer Ehe zu machen. Was sind denn die Alternativen? Willst du mit deiner Affäre einfach weitermachen?“
… „Nein, das geht nicht, das hast du mir doch verboten.“ Ich habe die Ansätze eines Lächelns bei ihm wahrgenommen. „Es ist doch bereits Schluss und das akzeptiere ich. Außerdem ist mir klargeworden, dass ich auf diesem Wege meine Frau irgendwann verliere.“
… „Na also. Aber was dann? Wieder eine Ehe ohne ausreichenden Sex führen? Und vielleicht erneut in die Fremdsexfalle tappen? Es gibt nur eine vernünftige Vorgehensweise, nämlich Johanna mit deiner Affäre und deren Gründen zu konfrontieren.“
… Sehr unsicher hat Winfried meine Aussage zur Kenntnis genommen. „Und wenn Johanna sich von mir trennt?“
… „Das kann passieren, aber das glaube ich nicht. Ich gehe davon aus, dass sie dich ebenso liebt wie du sie. Außerdem ist ihr bewusst, dass eure Kjnder im Falle einer Scheidung mit sehr großer Wahrscheinlichkeit bei dir bleiben würden. Also, was ist, wollen wir den Stier bei den Hörnern packen?“
… „Du sprichst von ‚wir‘. Willst du mir helfen?“
… „Wenn du das möchtest, sehr gern. Aber es wird vor allem Sandra sein. An ihre Gesprächsführung reicht so leicht nichts heran.“
… Und Winfried hat zugestimmt, nein viel mehr, er hat sogar sehr darum gebeten, dass wir beim ersten, kritischen Gespräch mit seiner Frau die Moderation übernehmen.
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Damals (August bis Dezember 2006)
Fortsetzung, autobiographischer Inhalt
… Die beiden Familien, die Robertsons und die Berlinghoffs, genossen die letzte Woche ihrer gemeinsamen Sommerferien. Das Wetter war makellos und sie unternahmen viel im Freien, wobei Paula Waldenfels häufig mit von der Partie war, ihr Sohn Jonathan sowieso, weil er von den anderen Kiindern kaum zu trennen war. Natürlich erregten sie Aufsehen, überall wo sie hinkamen, und die exotische Mischung ihrer Hautfarben sorgte für Gesprächsstoff.
… Es zeigte sich auch, dass die drei Dreijährigen, die im Jahr 2003 geboren waren, erstmals ein verbindendes Sozialverhalten an den Tag legten. Jonathan und Yannik entwickelten ein gewisses Maß an Vertrautheit zueinander und zu den größeren Kijndern, Alexander und Valentina. Bei Natalie, die einige Monate jünger war, war das noch etwas weniger zu spüren.
… Als sie alle dann in der vorletzten Augustwoche in der Abflughalle des Flughafens standen und Abschied nahmen, flossen reichlich Tränen, nicht nur bei den Kiindern, sondern auch bei Penny und Sandra. Die beiden Frauen konnten gar nicht aufhören, einander zu umarmen und die Kjinder kopierten ihr Verhalten, bis David ein Machtwort sprach. Sie müssten los, sagte er zur heulenden Gruppe, die sich nur widerwillig auflöste.
… Dann marschierten die Robertsons zum Sicherheitscheck. Penny hatte sich Dominic in einer Trage auf den Rücken geschnallt und hielt Yannik und Natalie an den Händen, während David mit dem Kabinengepäck für die ganze Familie voll bepackt war. So entschwanden sie den Blicken der Zurückbleibenden, deren Tränen vereinzelt immer noch liefen.
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… Der Alltag hatte Sandra und Marco nun wieder. Das Haus dünkte ihnen leer, obwohl es von ihren drei Kiindern und oft auch von Jonathan bevölkert wurde, der auch weiterhin in Alexanders Nähe bleiben wollte, besonders nachts in seinem Bett. Ein neues Au-pair-Mädchen aus Mexiko traf Anfang September ein, knapp zehn Tage vor Schulbeginn. Alexander kam nun bereits in die dritte Klasse und für Valentina begann der Ernst des Lebens mit einer Riesenschultüte. Darinnen waren lauter kleíne Überraschungen und viele davon kamen von Tante Penny und Onkel David. Die Berlinghoffs hatten nun zwei Schulkjnder in der Familie.
… Einen Tag vor Schulbeginn, am 12. September, feierten Sandra und Marco ihren Jahrestag. Diesmal organisierte Marco ein Abendessen im rustikalen Gasthof in ihrer Nähe. Eingeladen dazu hatte er Paula und Sandras Eltern und sie hatten einen schönen Abend im kleínen Kreis.
…. Wenn Jonathan bei Alexander war, blieb seine Mutter ganz allein in ihrer Wohnung in der Villa Waldenfels, denn Hildegard würde noch bis Ende September im ‚Institut für Sexualtherapie‘ unabkömmlich sein. Deshalb lud Sandra ihre Chefin und Freundin ein, bei ihnen in Alexanders Zimmer zu nächtigen, der dann eine Etage höher im Arbeitszimmer schlafen sollte. Ein paar Mal nahm Paula die Einladung dankend an, aber gleich beim ersten Mal ging Sandra, um der Einsamkeit der Freundin vorzubeugen, noch einen Schritt weiter und überredete Marco, Paula über Nacht in ihr eheliches Schlafzimmer zu lassen. In diesen Nächten, es waren nicht viele, bis Hildegard endlich wieder auftauchte, sollte es bei ihnen aber keinen Sex geben. Paula stand nicht in der Vereinbarung über ihre ‚Ehe 2.0‘ und für diese war absolut okay, dass die ‚Ehe 2.0‘ ihrer Freunde wie eine junge Pflanze gehegt und gepflegt werden müsse.
… In einer dieser Nächte jedoch passierte es. Aus irgendeinem Grund, den sie später selbst nicht mehr wussten, kuschelten sie ziemlich intensiv. Marco hatte die beiden Frauen rechts und links im Arm, während ihre Köpfe sich in seine Achseln schmiegten.
… Es blieb nicht aus, dass Sandra, bevor sie einschliefen, ihrer Freundin von ihren Sexabenteuern mit Penny und David berichtete. Das unglaublichste Erlebnis war für Sandra zweifelsfrei der Abend gewesen, als David ihren Mann in den Hintern gefickt hatte. Auch jetzt, als sie das Paula erzählte, schien bei ihr eine gewisse Erregung aufzusteigen. Die Nacht damals war unspektakulär zu Ende gegangen, denn diese mit getauschten Partnern zu verbringen und mit denen in den frühen Morgenstunden zu bumsen, war zwar sehr befriedigend, aber nichts besonders Neues mehr. In der letzten Ferienwoche waren sie dann auch noch ordentlich auf ihre Kosten gekommen, aber die homoerotischen Erlebnisse zwischen den beiden Männern hatten sich nicht wiederholt.
… Marco spürte, wie Sandra ihren Kitzler rieb, während sie vom gemeinsamen Sexleben mit den Robertsons berichtete, und dann merkte er, dass Paula, in seinem anderen Arm liegend, dasselbe tat. Das ließ seinen kleínen Mann, der zwischen seinen Beinen lag und nicht zum Einsatz kommen sollte, ein wenig zucken und sich leicht aufrichten.
… Während er noch überlegte, ob und wie er sich einbringen sollte, beugte sich Sandra über sein Gesicht und küsste ihn zärtlich. „Lass‘ gut sein“, hauchte sie, „wir haben keinen Sex, so ist es ausgemacht. Wir machen es selbst und ganz sanft. Paula hat meine Erzählung offenbar genauso erregt wie mich.“
… „Ist gut, meine Liebste“, flüsterte er zurück. Aber er zog die beiden Frauen näher an sich, um ihre rhythmischen Bewegungen besser spüren zu können. Auch wollte er sich ihre jetzt anbahnenden Höhepunkte möglichst nicht entgehen lassen. Als Erster wallte Paulas Körper auf und ab, dicht gedrängt an Marco, und das gefiel ihm. Dann kam Sandra und ihr Körper bewegte sich ähnlich. Marcos letzte derartige Erfahrung lag lange zurück, denn es kam sehr selten vor, dass seine Frau es sich neben ihm selbst bis zum Orgasmus machte, das war ja immer seine Aufgabe gewesen.
… Aber so schlecht war diese Erfahrung nicht, vor allem, weil beide Frauen jetzt seinen Mund suchten. Ihre Zungen spielten zunächst mit seinen Ohren, dann kamen sie über die Wangen an seine Mundwinkel und drangen von zwei Seiten zwischen seine Lippen.
… Zunächst ließ er zu, dass die beiden Zungen seinen Mund als Spielplatz benutzten, doch dann zog er ihre Köpfe zurück. „Ihr bösen Hexen“, sagte er, „kein Sex war ausgemacht, und was tut ihr? Ihr erregt mich mit euren Zungenspielen, geht’s noch?
… Ganz süß lächelten ihn die beiden Hexen an. „Ist auch schon Schluss, mein Liebster“, sagte Sandra, „Paula und ich sind ja befriedigt. Was du mit deinem Steifen machst, weiß ich natürlich nicht.“ Sie lachte glucksend und Paula stimmte ein. Beide gaben Marco noch einen dicken Kuss, dann drehten sie sich von ihm weg, blieben aber in seinen Armen.
… Es dauerte einige Minuten, bis Marcos Erregung etwas abgeklungen und sein Pimmel wieder leicht abgeschwollen war, aber in Bereitschaft blieb. Natürlich wäre Marco gerne zum Erguss gekommen, am liebsten in eine der beiden Grazien, die ganz unschuldig in seinen Armen lagen, im schlimmsten Fall auch durch seine eigene Hand, was selten vorkam. Aber auch das ging nicht, denn seine Arme waren um die beiden Frauen geschlungen und sein Pimmel war daher für seine Hände in unerreichbarer Ferne.
… Während Marco nachdachte und die schönen Erlebnisse des Sommers vor seinen Gedanken Revue passieren ließ, hörte er die gleichmäßigen Atemzüge der beiden Frauen. Offensichtlich waren sie eingeschlafen. Es bereitete ihm Genuss und Wohlgefühl, sie weiterhin in seinen Armen zu halten. Natürlich wusste er, dass sie sich irgendwann in der Nacht daraus befreien würden, wenn sie mehr Platz benötigten.
… Er war schon im Halbschlaf, als er feststellte, wie ihn die Liebe zu seiner Frau überflutete, während sie ruhig atmend neben ihm lag. Aber er spürte nun auch, wie seine ‚Nebenliebe‘, so hatte die Therapeutin Clara Millstedt seine Beziehung zu Paula Waldenfels genannt, voll in sein Bewusstsein strömte. Paula war schon eine tolle Frau. Er vergegenwärtigte sich, wie sie sich, ziemlich unerfahren damals, von ihren Vätern in den Chefsessel des Familienkonzerns setzen ließ, wie sie das Unternehmen Schritt für Schritt in den Griff bekam und dann mit ihm zusammen die Weichenstellungen für die Zukunft traf, wie sie sich von ihm schwängern lassen wollte, wie sie gemeinsam für ihren Sohn Jonathan sorgten, der nebenan bei Alexander schlief, und nach all diesen Gedanken spürte er eine unendliche Zärtlichkeit für Paula in seinem Inneren aufsteigen.
… Sein Pimmel pochte, er war wieder steif. Und Paula neben ihm, spärlich bekleidet mit ihrem Nachtgewand und ohne Höschen, war wie eine Einladung für ihn. Es war noch nicht lange her, dass Marco der Meinung gewesen war, Paula nicht in die möglichen Partner für Fremdsex aufzunehmen, aber jetzt war er gerade dabei, diesen Vorsatz über Bord zu werfen.
… Sein steifer Schwanz, seine Gefühle für Paula, ihr praktisch nackter Körper in ihrem erotisch dünnen Nachthemd neben ihm und die Erinnerung an ihre intensive Beziehung ließen zu, dass sein Unterleib jetzt Regie führte. Er zog seinen Arm unter Paulas Nacken hervor, rollte sie sachte auf den Rücken und schob ihr Nachthemd nach oben. Dann wollte er über sie kommen.
… Aber Doktor Millstedts Therapie war nicht umsonst gewesen. Wenn er jetzt bei Paula drauflos fickte, wäre das ein eklatanter Verstoß gegen die Loyalität, die er seiner Frau schuldete. Also beherrschte er sich, beugte sich zu Sandra und versuchte, sie sanft aus ihrem Schlummer herauszuholen. Er war so sehr darauf fixiert, es Paula zu besorgen, dass es ihm gar nicht in den Sinn kam, wie egoistisch sein Vorgehen eigentlich war.
… „Ich will Paula ficken, hast du etwas dagegen?“, fiel Marco mit der Tür ins Haus, als seine Frau endlich ansprechbar war.
… Sandra benötigte einige Zeit, um zu kapieren, was er eigentlich meinte und vorhatte. Etwas fragender, unsicherer, ja charmanter hätte Marco seinen Wunsch formulieren können, fand sie nun, aber sie kannte ihn ja und wie wenig empathisch er manchmal war.
… Sie langte mit der Hand nach unten und vergewisserte sich, dass er einsatzbereit war. Daraufhin zog sie seinen Kopf zu sich und küsste ihn. „Willst du das wirklich, mein Liebling?“, flüsterte sie, um Paula nicht zu wecken, „denk’ an Claras Worte. Wir sollen nichts überstürzen.“
… Marco flüsterte zurück: „Das ist schon richtig, tun wir ja auch nicht. Mein letzter Sex mit Paula ist zweieinhalb Jahre her, vor unserer Therapie. Aber jetzt will ich sie haben, unbedingt. Meine Gefühle für sie sind gerade übergeschwappt. Bitte, meine Liebste, erlaub‘ es mir!“
… Ganz lieb lächelte Sandra ihren Mann daraufhin an: „Also gut, los, nimm sie dir. Dann hab‘ ich aber etwas gut bei dir.“ Ganz dicht rückte sie an Paula heran, während er sich nun über Paulas Körper schwang und damit seiner Frau Platz machte. Er stützte sich mit beiden Unterarmen ab und brachte seine Eichel an Paulas Eingang, der von ihrem Höhepunkt noch ganz nass war.
… Sandra fuhr mit ihrer Hand dazwischen, packte seinen Schaft und half ihm, das Loch zu finden. Dann drückte sie den Pimmel ihres Mannes in die Scheide der immer noch schlafenden Paula.
… Paula stöhnte leicht und ihr Körper wand sich etwas unter Marco, aber noch wachte sie nicht auf. Sanft begann Marco, sie zu penetrieren. Seine Stöße waren lang und gleichmäßig und Paulas Mund öffnete sich leicht. Ihr Atmen kam stoßweise und keuchend.
… Das war der Moment, an dem sie ihre Augen öffnete. Verwirrt blickte sie Marco an, dann verklärte sich ihr Gesicht und sie flüsterte: „Das ist schön, Marco, mach‘ weiter, etwas fester.“
… Während Marco kräftiger pumpte, rutschte Sandra näher an Paulas Gesicht und strich mit der Hand sachte über deren Wange. Paula drehte den Kopf zu ihr, zuckte leicht und sah ihre Freundin fragend an.
… Beruhigend lächelte Sandra sie an: „Ist schon in Ordnung, Paula. Ich hab’s erlaubt. Genieß‘ den Fick mit Marco.“
… Daraufhin schloss Paula wieder ihre Augen und ergab sich dem Vergnügen, das Marcos Pimmel ihr bereitete. Ihr Keuchen und Stöhnen wurde lauter, während Marco Tempo und Intensität steigerte. Schließlich ließ er zwischendurch beim Hineinstoßen seinen Unterleib kreisen und diese Bewegung übertrug sich auf seine Eichel, die nun in Paulas Fickkanal rundherum an die Wände drückte.
… Paula fing an zu röcheln. „Ahhhhh … jaaaa … weiter … so gut … ahhhhhhrrrrrrmmm … noch …“ Schnell wurde sie lauter, sodass Sandra mit einem Kichern ihre Hand über Paulas Mund hielt, um die nebenan schlafenden Kiinder nicht aufzuwecken.
… Dann kam es Paula und ihr Oberkörper bäumte sich auf, während Wellen durch ihren Körper liefen. Nur wenige Sekunden später war auch Marco soweit. Die starke Reibung seiner Eichel durch seine kreisende Bewegung war jetzt der Auslöser für seinen Orgasmus, den er Schub um Schub in Paulas Muschi entlud. Wieder einmal hatte er das Gefühl, dass die Muskeln einer von ihm besamten Frau ganz leicht kontrahierten, wie wenn sie seinen Pimmel melken wollten.
… Das war so genussvoll für ihn, dass er ebenfalls laut wurde und Sandra nun ihm die Hand über den Mund legen musste. Als er sich ausgespritzt hatte, rollte er von seiner Geliebten hinunter und nahm sie in seinen Arm. Er drückte seinen Mund an ihren und seine Zunge bahnte sich ihren Weg hinein.
… Kaum hatte Marco unten Platz gemacht, kroch Sandra zwischen Paulas Beine, drückte sie weiter auseinander und begann mit Aufräumarbeiten. Ihre Zunge huschte durch Paulas geöffnete Scheide, aus der ein weißes Rinnsal gelaufen war, welches sie nun Portion für Portion in ihren Mund schaufelte. Sie leckte Paula aus, soweit ihre Zunge hineinkam, dann erhob sie sich und rutschte zu Paula und Marco hoch.
… Deren Zungen spielten gerade intensiv miteinander, als Sandra ihren Mund öffnete und Marcos Samen freiließ, der nun in dicken Flocken auf die beiden verkeilten Zungen fiel.
… Als das gesamte Sperma hinuntergeschluckt worden war, begann Sandra, Paula zu küssen. Diese drang mit ihrer Zunge in Sandras Mund und schmeckte dort die Reste von Marcos Samen.
… Einige Minuten später beendeten die beiden Frauen dieses Spiel und legten sich wieder rechts und links in Marcos Arme.
… „War das schön“, seufzte Paula mit Inbrunst, „ein toller Fick. Ich liebe dich, Sandra, dass du das erlaubt hast. Marco ist so gut wie früher.“
… „Ich glaube, er ist sogar besser.“ Sandra lachte leise. „Und warum hätte ich das nicht erlauben sollen? Es ist schön, zu sehen, wie gut ihr euch beim Sex gefühlt habt. Seit Clara wissen wir doch Bescheid, wie wir eure Liebe füreinander einzuordnen haben.“
… „Ich möchte das natürlich Hildegard sagen“, meinte Paula noch, „ich habe zwar grundsätzlich ihre Erlaubnis, denn sie habe mit Marco gar kein Problem, er sei ja nur ein Mann und keine Konkurrenz für sie, aber wissen muss sie es.“
… „Natürlich musst du es ihr sagen, aber persönlich, wenn sie wieder bei dir ist“, erwiderte Sandra. Dann begann sie zu schmunzeln: „Marco ist nur ein Mann? Nur? Aber doch ein ganz besonderer für uns, nicht wahr?“ Und kichernd beugten sich die beiden Frauen von beiden Seiten zu Marcos Gesicht und küssten ihn zärtlich, sozusagen zum Einschlafen.
——————–
… Hildegards Vollzeitengagement im ‚Institut für Sexualtherapie‘ lief mit Ende September aus und sie kehrte wieder im zweiwöchigen Rhythmus in die Villa Waldenfels zurück. Paula beichtete ihr den Sex mit Marco, aber Hildegard hatte damit gar kein Problem, so wie sie es ihrer Freundin schon vorher vermittelt hatte.
… Paula und Hildegard besprachen das auch zu viert mit Sandra und Marco und kamen überein, dass Partnertausch zwischen ihnen ohne Eifersucht akzeptiert werden könne. Es müsste nur jeweils gemeinsam von allen entschieden werden.
… Bei ihrem nächsten Nachsorgetermin mit der Psychotherapeutin machten Sandra und Marco diese Übereinkunft zum Thema. Clara vermerkte eine Änderung in deren ‚Ehe 2.0‘-Vereinbarung, war jedoch ein klein wenig überrascht, dass Marcos Fremdsex mit Paula von diesem ausgegangen war und nicht von Sandra.
… Trotzdem mahnte sie zur Vorsicht: „Ihr habt jetzt eure Nebenlieben sozusagen wieder an Bord. Das war vorauszusehen. Aber ich wiederhole mich, macht nicht zu schnell und nicht zu oft, ihr habt das nicht notwendig.“
… Einige Tage später feierten sie Sophias ersten Geburtstag. Es war ein ausgesprochen fröhliches Familienfest in ihrem Haus, zu welchem auch Hannelore, Marcos Mutter, mit ihrem John aus England angereist war. Es schien so, als hätten die beiden nunmehr etwas mehr Zeit, um bei Familienfeiern anwesend zu sein. Zur Freude von Alexander und Valentina schalteten sich auch Penny und David per Skype dazu, ihre drei Kiinder im Arm.
… Marcos Doppelbelastung hatte sich im Laufe des Jahres im Familienleben der Berlinghoffs mit steigender Tendenz bemerkbar gemacht. Das Umstrukturierungsprojekt bei Waldenfels und die intensiven fachlichen Recherchen, die Marco zum Teil mit Sandras Hilfe für seine berufliche Zukunft durchführte, kosteten erheblich Zeit. Zeit, die er nur investieren konnte, weil seine Frau ihm ohne Wenn und Aber und ohne sich zu beklagen den Rücken freihielt, indem sie die gesamte Arbeit für Haus und Kjinder leistete und ihn auch bei seiner Arbeit unterstützte.
… Sein Projektteam hatte die letzten beiden Schritte des Großprojekts erfolgreich in die Umsetzung bringen können und die Geschäftsplanung für das laufende und die kommenden Jahre sah sehr gut aus. Eine ganze Anzahl von Zusatzarbeiten würden noch erforderlich sein, aber Marco würde dabei nur mehr die Oberaufsicht führen, aus der operativen Projektarbeit hatte er sich Zug um Zug zurückziehen und an seinen Stellvertreter übergeben können, den er ausgesucht hatte und der sich hervorragend entwickelte.
… Nicht ganz plangemäß war Phase zwei angelaufen, das Detailkonzept war erst im Mai statt im März 2006 fertiggeworden und mit zweimonatiger Verspätung hatte Marco die Vorstandsvorsitzende Anfang Juni gebeten, den ‚offiziellen‘ Startschuss für die Umsetzung und Einführung zu geben. Als erster Schritt sollte je ein Werk und eine ausländische Niederlassung neu organisiert werden, sozusagen als Prototypen. Der Aufsichtsrat hatte wegen des Verzugs ein wenig gemäkelt, aber Marco hatte gute Gründe dafür vorlegen können.
… Bis Ende des Jahres war das Projektteam jedoch so weit, um die Prototypen Wirklichkeit werden zu lassen. Dies sollte im Laufe des Januar 2007 erfolgen und die gesamte Waldenfels-Welt blickte mit Spannung auf die ausgewählten Standorte. Marco koordinierte die zweite Phase zu Beginn noch selbst, würde sie aber ebenfalls in die Hände seines Stellvertreters legen, sobald die Prototypen erfolgreich liefen.
… Die Zeit, die Marco beim Waldenfels-Projekt einsparen konnte, investierte er in seine Zukunftsperspektive. Er absolvierte einige Reisen, quer durch Europa und nach Nordamerika. Er traf mit Wissenschaftlern zusammen, zu denen Professor Schmitz ihm den Weg geebnet hatte, er knüpfte Kontakte zu Psychologen und Medizinern, die ihm vom Ehepaar Millstedt empfohlen worden waren und er begann, mit zahlreichen Fachleuten und Berufsverbänden zu korrespondieren. Professor Schmitz hatte mit seinen Ratschlägen Recht behalten und er hatte sein Wort eingelöst, Marco bei der Klassifizierung der Informationen und Fallbeispielen zu helfen, die seit Herbst in zunehmender Fülle bei Marco landeten. Zwei Psychologiestudenten waren seit April mit der Archivierung beschäftigt. Und schließlich arbeitete Marco mittlerweile unter einem Pseudonym.
… Nicht unerhebliche Kosten waren damit verbunden, aber Paula hatte ihr Versprechen wahr gemacht und nicht nur Marcos Gehalt erhöht, sondern ihm auch dem Projekterfolg angemessene Bonuszahlungen zuerkannt.
… Bei all dem aber nicht zu vermeiden war, dass Sandras und Marcos ehelicher Sex öfter zu kurz kam. Wenn Marco überhaupt zu Hause war, widmeten sie sich vornehmlich ihren Kjindern, selbstredend hatten diese Vorrang, und meist konnten sie ihre körperlichen Bedürfnisse nur in manchen Wochenendnächten stillen, selten war das unter der Woche der Fall. Oft sprachen sie darüber und Marco hatte mehrfach einräumen müssen, dass Burkhard Millstedt damals beim Abendessen mit seinen Bedenken Recht gehabt hatte, Marco hatte den Zeitbedarf zu optimistisch gesehen. Aber wenn er sich deshalb Vorwürfe machte, wurde er von seiner Frau in den Arm genommen: „Wir haben das gemeinsam entschieden und gemeinsam werden wir da durchtauchen.“ Sie verhielt sich trotz ihrer manchmal unbefriedigten Libido einfach mustergültig und er konnte nicht anders, als ihr bewundernd zu versichern, wie großartig er sie fand und wie glücklich er sich schätze konnte, sie zu haben.
——————–
… Im November besuchten Sandra und Marco den Sexclub von Dannika und Slavko Zeman. Die Psychologin Clara Millstedt hatte ihnen den Weg geebnet und so wurden sie vom Besitzerehepaar in deren privaten Räumlichkeiten zum Abendessen empfangen. Wie sich herausstellte, war Dannika eine ausgezeichnete Köchin, das dreigängige Menü war hervorragend. Das Ehepaar Zeman wusste schon in groben Zügen von Clara über den Anlass des Treffens Bescheid und die beiden waren nun fasziniert, als Marco ihnen erläuterte, wie er seine berufliche Zukunft gestalten wollte und wobei er gerne ihre Unterstützung haben würde.
… „Mir geht es um Informationen über das Verhalten von Ehepaaren in eurem Club“, erläuterte Marco danach, aber dann stockte er. Miriam Gerber, die rechte Hand der Zemans, die sich während des Hauptgangs zu ihnen gesetzt und sich für ihre Verspätung entschuldigt hatte, war aufgestanden und hatte ihr ultrakurzes Stretchkleid, in dem sie erschienen war, zu Boden fallen lassen. Atemberaubend wirkte sie in dem, was sie darunter trug. Zarte Netzstrümpfe mit Strapsen, die von einem schmalen Gürtel gehalten wurden, dazwischen ein Nichts von einem Slip ouvert, alles in einem sündigen Rot. Abgerundet wurde Miriams Erscheinung durch einen Büstenhalter in derselben Farbe, der nur gerade die beiden Brustwarzen mit zwei schmalen Streifen bedeckte, jedoch transparent war, sodass man Höfe und Nippel gut erkennen konnte.
… Marco, der schon bei den letzten beiden Besuchen im Club von dieser jungen Frau fasziniert gewesen war, konnte nicht weitersprechen, sondern starrte Miriam mit offenem Mund an.
… Sandras Blick blieb ebenfalls bei ihr hängen, dann schaute sie zu ihrem Mann und brach in glucksendes Lachen aus: „Miriam gefällt dir wohl wieder einmal, mein Liebling?“
… Marco brachte keine Antwort heraus und Dannika Zeman sagte lächelnd: „Zum Anbeißen, unsere süße Kleíne, nicht wahr?“
… Jetzt erwachte Marco aus seiner Bewunderung. „Verzeihung“, sagte er zu seinen Gastgebern etwas verlegen, „für mein Starren. Aber, hm, wie soll ich es ausdrücken, ich habe selten so ein Wunderwerk gesehen, außer bei Sandra natürlich und unserer Freundin Penny.“
… „Jetzt hast du aber Glück gehabt“, drohte ihm seine Frau mit dem Finger, „die Kurve hast du gerade noch gekratzt.“ Lauthalses Gelächter am Tisch quittierte diese Bemerkung und Slavko forderte Miriam auf, zu berichten, was sie gerade für eine Aufgabe hinter sich gebracht hatte. „Wissen Sie“, fügte er hinzu, „wenn es nach Dannika und mir ginge, bräuchte Miriam gar nicht mehr als Sexarbeiterin tätig sein. Sie ist für uns unentbehrlich in der Führung des ganzen Ladens. Es ist ihre eigene Entscheidung, wenn sie mit Kunden ficken will.“
… Miriam kam lächelnd auf Marco zu und hockte sich vor ihn hin: „Ich mache das nur noch mit bestimmten langjährigen Kunden, die unbedingt mich haben wollen. Mir macht’s Spaß und so komme ich auch nicht aus der Übung“, fügte sie verschmitzt hinzu.
… „Äh, Miriam, darf ich … darf ich fragen, was das für Kunden sind?“ Leicht stotterte Marco.
… „Natürlich. Jetzt gerade hatte ich ein Ehepaar, Inhaber einer Firma, die anonym bleiben, aber keine Masken tragen wollen, weswegen wir die Fenster zum Gang verdunkeln. Sie sind schon seit mehreren Jahren Kunden, kommen so alle drei bis sechs Wochen und treiben es gemeinsam abwechselnd mit einer Frau und einem Mann. In jüngerer Zeit wollten sie auch manchmal eines unserer thailändischen Schwanzmädchen. Meist sind es aber Bogdan oder ich.“
… „Bogdan?“
… „Bogdan kommt aus Rumänien und sein Schwanz ist genauso beschaffen, wie die Ehefrau sich das vorstellt, leicht gebogen und nicht zu groß und nicht zu kleín. Seit vielen Jahren sind Bogdan und ich die Partner dieses Ehepaars, sie vertrauen uns und es werden keine Gummis benutzt. Sie überlassen immer uns die Führung und wir führen sie durch lustvolle Dreier. Das ist ein gutes Beispiel, was Ehepaare bei uns machen. Mein Outfit wird von beiden Ehepartnern geschätzt. Das wollte ich euch zeigen.“
… Marco sah die glänzenden Augen seiner Frau und wusste, wie ihr Kopfkino bei Miriams Erzählung lief. „Darf ich Bogdans Schwanz und eine der Thailänderinnen einmal sehen?“, sprudelte es aus ihr heraus.
… „Sandra!“, tadelte Marco, „deswegen sind wir doch nicht hier.“
… „Aber natürlich, Sandra.“ Miriam lächelte sie an, „ich kümmere mich gleich nach dem Essen darum. Bogdan arbeitet heute bei der Security, da kann ich ihn schnell mal loseisen. Bei der Transvestitin muss ich erst sehen.“
… „Halt, Miriam.“ Slavko schaltete sich ein. „Du kennst Clara Millstedts Vorgabe, wie wir in so einem Fall vorgehen.“
… „Klar, Slavko, das habe ich nicht vergessen. Ich hätte das schon noch angemerkt. Es geht darum, dass ich Sandras Wunsch nur erfüllen kann, wenn Marco einverstanden ist. Darüber reden wir gleich noch. Ich wollte jetzt noch zu deinem Ansinnen von vorhin kommen, Marco. Warum macht dieses Unternehmerpaar das? Sie peppen damit ihren ehelichen Sex auf, sie führen eine gute Ehe und lieben einander sehr. Vor Jahren waren sie Patienten bei Clara.“
… „Das ist faszinierend“, meinte Marco darauf, „umso lieber würde ich sie interviewen.“
… „Ich bin nicht sicher, ob sie das wollen“, meinte Slavko nun, „unser Club ist sehr diskret und wir garantieren vollständige Anonymität, wenn die Kunden das wünschen. Dann darf nichts an die Öffentlichkeit gelangen.“
… „Das trifft auch auf Sandra und mich zu“, antwortete Marco, „wir haben schon Dutzende von Interviews geführt und Fallbeispiele von Psychotherapeuten und anderen Experten gesammelt, immer alles vollkommen anonymisiert.“
… Jetzt zog Dannika die Diskussion an sich: „Slavko, gib dir einen Ruck. Clara will, dass wir ihnen helfen und genau das werden wir tun. Nur keine Sorge, Sandra und Marco, das kriegen wir schon hin.“
… Jetzt grinste Slavko. Es war ihm anzusehen, dass er seinen Entschluss längst gefasst hatte, nur seine Gäste etwas zappeln lassen wollte. „Natürlich helfen wir, wo wir können, das sind wir Clara in jedem Fall schuldig. Miriam wird unsere Kunden, sofern sie Ehepaare sind, fragen und ihnen empfehlen, mit Ihnen ein Gespräch zu führen, anonym und neutral. Sie wird dafür ein spezielles Zimmer einrichten lassen. Über Datum und Uhrzeit gibt sie Ihnen jeweils Bescheid. Und ich werde Sie auch zu anderen Clubbesitzern vermitteln.“
… Sandra und Marco staunten über die Hilfsbereitschaft der Zemans und bedankten sich wortreich. Miriam war längst wieder aufgestanden und zu ihrem Platz zurückgekehrt, als Dannika nun die kroatische Nachspeise brachte, es gab Zagorski Strukli und Dannika hatte sich selbst dabei übertroffen.
… Daneben erzählte Slavko nun ausführlich den Werdegang ihres Clubs und kam schließlich auf die Zukunft zu sprechen. „Ich werde nächstes Jahr sechzig und meine Frau ein Jahr später“, setzte er an. „Die Führung des Clubs ist anstrengend und wir werden nicht jünger. Ich habe Dannika versprochen, aufzuhören, bevor wir fünfundsechzig sind. Wir haben selbst keine Kjinder, aber viele Neffen und Nichten, die wir sehr gern haben und die in Kroatien leben. Und gute Freunde haben wir dort auch, deshalb denken wir daran, in der Rente dorthin zurückzukehren.“
… „Wirklich?“ Sandra schaute das Ehepaar Zeman an. „Sie werden aufhören? Was wird dann aus dem Club, aus Ihrem Lebenswerk?“
… Slavko lächelte: „Also, zum Ersten, meine Lieben, sind Sie einverstanden, wenn ich als Ältester dieser Runde vorschlage, dass wir uns künftig duzen?“ Seine Frau hatte in der Zwischenzeit eine Flasche Sekt und Gläser gebracht und schenkte jetzt ein.
… Sandra und Marco stimmten natürlich zu und so tranken Sie auf das Du-Wort. Dann fuhr Slavko fort: „Und zweitens, wir möchten unser Lebenswerk, wie du es genannt hast, Sandra, in gute Hände geben. Ab und zu werden wir kommen und schauen, wie es weiterentwickelt wird.“
… „Und welche guten Hände werden das sein?“, fragte Sandra neugierig.
… „Da ist vor allem unsere Miriam“, lächelte Dannika, „unsere kleíne Schönheit ist uns ans Herz gewachsen, wie eine eigene Tocchter. Miriam hat auch schon zugesagt. Aber obwohl sie bei uns gut verdient, sehr gut sogar, hat sie zu wenig Geld. Sie braucht zusätzlich jemanden, der hier investieren möchte, und mit dem oder der sie sich gut versteht. So jemand ist nicht leicht zu finden, aber wir haben angefangen, unsere Augen offenzuhalten. Wir haben zwar schon Angebote von anderen Clubbetreibern bekommen, aber solche würden nicht zu Miriam passen.“
… Sie diskutierten noch eine Weile über mögliche Nachfolgeregelungen. Miriam klärte währenddessen die Möglichkeit, Sandras vorhin geäußertem Wunsch zu entsprechen.
… „Bogdan und Narisara werden uns im ‚Gangbang eins‘ erwarten“, verkündete sie schließlich und sah Marco an. „Narisara ist eines unserer Schwanzmädchen. Es liegt an dir, Marco, ob wir hingehen.“
… Marcos Blick streifte das Gesicht seiner Frau. Wie nicht anders zu erwarten, strahlte es freudige Erwartung aus. Eigentlich war er sich nicht sicher, aber andererseits, sie bekam von ihm im Moment nicht genug Sex und akzeptierte das ohne irgendetwas zu sagen, im Gegenteil, sie war diejenige, die ihn immer wieder aufmunterte, wenn er sich deswegen nicht gut fühlte. Deshalb kam er zu dem Schluss, dass sie es verdient hatte, einmal ihrer Abenteuerlust frönen zu können, weshalb er Miriam zunickte.
… Sandra schmiegte sich daraufhin in seinen Arm und küsste ihn zärtlich: „Danke, mein Liebling, ich werde nur schauen.“
… Jetzt musste Marco schmunzeln: „Das glaube ich erst, wenn ich es sehe. Wahrscheinlich wirst du dich nicht zurückhalten können.“
… Sie verabschiedeten sich beim Ehepaar Zeman und bedankten sich herzlich. Dannika wünschte ihnen lächelnd noch einen schönen Abend. Dann wurden sie von Miriam einige Gänge entlanggeführt.
… ‚Gangbang eins‘ war ein Zimmer, das ähnlich eingerichtet war wie jenes, das Marco damals im ‚Institut für Sexualtherapie‘ kennengelernt hatte. Die Mitte wurde von einem drehbaren, nierenförmigen Tisch eingenommen und es gab rundherum bequeme Sessel und Sofas. Eine Vorrichtung zum Festschnallen eines menschlichen Körpers, entweder horizontal oder senkrecht, hing neben dem Tisch von der Wand.
… „Wir haben acht solche Räume, die nebeneinander liegen, dieser hier ist Nummer eins“, informierte Miriam, als Sandra und Marco eingetreten waren.
… Narisara und Bogdan waren bereits hier. Sie erhoben sich nun und präsentierten ihre Körper. Narisara war eine echte Schönheit mit einem makellosen, bronzefarbenen Körper, langen schwarzen Haaren und sehr femininen Gesichtszügen, was bei Transsexuellen oft nicht der Fall war, wie Miriam erläuterte, und Bogdan ein großgewachsener Mann mit einer hellen Haut und breiten Schultern. Beide trugen nichts außer einem knappen Slip und bei beiden bauschte sich dieser ziemlich nach vorne.
… Fasziniert starrte Sandra auf die beiden deutlichen Wölbungen. „Kann ich sie sehen?“, fragte sie Miriam mit belegter Stimme.
… Miriam lächelte und gab den beiden einen Wink. Daraufhin ließen sie ihre Slips fallen und stiegen heraus. Sandra entfuhr ein Ausruf des Staunens und auch Marco konnte sich diesem Anblick nicht entziehen.
… Beide Pimmel waren schön anzuschauen. Bogdans Penis war glatt und etwa so dick und lang wie Marcos Schwanz, wenn er steif war, fand Sandra. Es schien zu der in Europa recht seltenen Gattung der Fleischpenisse zu gehören. Narisaras Schambereich war ein echter Hingucker. Eine tiefschwarze, seidig schimmernde Schambehaarung umrahmte einen schlanken, nicht allzu langen Penisschaft, der vorne von einer rosavioletten Eichel gekrönt wurde.
… Sandra und Marco hatten eine solche Frau im wirklichen Leben noch nie gesehen. Sprachlos sahen sie die attraktive Thailänderin an. Marcos Blick blieb nun an deren ebenmäßigen Brüsten hängen, die zwar eher klein waren, kleíner als Sandras, aber große Höfe und lange Nippel aufwiesen.
… Obwohl der Abend schon fortgeschritten war, spürte Marco, dass sich bei diesem Anblick in seiner Hose etwas regte. Er wusste jedoch nicht so recht, wie er sich verhalten sollte.
… Aber Miriam wusste es. Sie erkannte Marcos wachsende Beule und lächelte ihn an: „Möchtest du Narisara anfassen? Und darf Sandra das auch?“
… Sandra drehte sich zu ihrem Mann, in ihren Augen eine stumme Bitte.
… Natürlich konnte er diesem Blick nicht widerstehen und sagte zärtlich: „Ich wusste doch, dass du mehr willst, du geiles Miststück, also los.“
… Glücklich warf Sandra ihrem Mann eine Kusshand zu. Wenn er sie mit einem solchen Namen belegte, dann wusste sie, dass alles in Ordnung war. Sie ging zu Narisara und legte zögernd eine Hand an deren Wange. Narisara lächelte nur und blieb ganz ruhig.
… Sandra wurde mutiger und fing an, Narisaras Brüste abzutasten. Dann drehte sie sich zu Marco um: „Komm‘ her, mein Liebster, und fühl‘ einmal. Ganz fest, einfach wunderbar.“
… Marco hatte seine Frau beobachtet, wie sie nun langsam in ihrem Element ankam, ihre ganze Körperhaltung strahlte Abenteuerlust aus. Er trat nun dicht hinter sie, legte seine Arme um sie und stieß mit seiner Beule an ihren Poansatz. Sandra nahm eine seiner Hände und führte sie zu Narisaras Busen.
… Auch er war zunächst zögerlich, dann fasste er sich ein Herz und massierte ihren Nippel, erst ganz sacht, dann etwas fester.
… „Mmmhhhh …“, seufzte Narisara auf, „please, carry on.”
… „Mach’ du oben weiter”, flüsterte Sandra ihrem Mann zu, „ich kümmere mich um den Pimmel.“
… Marco konnte ihre Erregung fast körperlich spüren, als sie nun auf ihre Knie hinunter glitt. Narisaras Schwanz hing nun direkt vor ihr und sie ließ ihren Zeigefinger vorsichtig über den Schaft streifen. „Ganz samtig und doch fest“, war ihr Urteil. Und sie begann das schöne Teil zu wichsen, bis es sich aufrichtete und ziemlich steil nach oben zeigte. Narisara hatte leicht zu stöhnen begonnen.
… Sandra sah zu ihrem Mann hoch, der nun mit beiden Händen Narisaras Brüste umfasst hatte und beide Nippel verwöhnte. „Ich liebe diesen Pimmel. Er ist kleíner als deiner, aber genauso schön, auf eine andere, exotische Art“, sagte sie zu ihm.
… Da musste Marco lachen: „Du bist einfach ein schwanzgeiles Luder, was soll ich bloß mit dir machen?“
… Sandra kam wieder hoch und drückte ihren Mann an sich: „Was du mit mir machen sollst? Mich immer lieben, ganz einfach, und mir immer wieder zärtliche Dinge zuflüstern.“
… „Aber das tue ich doch die ganze Zeit.“ Marco nahm die Gelegenheit wahr, um sie intensiv zu küssen. Dann fuhr er fort: „Du hättest Narisaras wunderbaren Schwanz gerne geblasen, stimmt’s?“
… Etwas verlegen reagierte Sandra: „Ja, mein Liebster, aber das geht nicht. Ich habe dir hoch und heilig versprochen, mich im Griff zu halten.“
… Marco presste seine Frau noch enger an sich. Es war ihm natürlich klar, wie sehr sie sich beherrschen musste, damit ihre Hemmschwelle nicht geknackt wurde. Und großartig fand er an ihr, dass sie das schaffte. Marco überlegte, wie weit er den Dingen ihren Lauf lassen sollte und wandte sich an Miriam, die sich in einen der bequemen Sessel gesetzt und aufmerksam zugehört hatte: „Brauchen wir Kondome?“
… Miriam lächelte ihn an: „Beim Sex mit unseren Mitarbeitern nur zur Verhütung. Alle werden wöchentlich von unserem Betriebsarzt genauestens untersucht, sie sind absolut gesund. Unserer weiblichen Kundschaft empfehlen wir, wenn sie nicht selbst verhütet, grundsätzlich nicht vaginal zu verkehren, auch nicht mit Kondom. Ansonsten hängt es von unseren Kunden ab, ob sie zur Vorsicht Kondome einsetzen wollen. Und es ist auch freie Entscheidung unserer Mitarbeiter, sie haben ebenfalls das Recht, Kondome zu fordern oder selbst zu tragen. Aber wie gesagt, hinsichtlich Gesundheit kannst du uns vertrauen. Bogdan und Narisara haben vorhin gesagt, dass sie keine wollen. Man kennt euch bei uns bereits“, schloss sie lächelnd.
… Marco sah sie kurz an, dann nickte er. Auch Sandra hatte Miriams Worten gelauscht und fragte nun: „Darf ich zu Bogdan gehen, Liebling?“
… Marco nickte ihr zu und sie befreite sich aus seinen Armen. Bei Bogdan angekommen, nahm sie ihn bei der Hand und führte ihn zum Bett, auf dem sie sich niedersetzte.
… „Willst du Sandra nicht beim Ausziehen helfen?“ Miriam sah Marco fragend an: „Wenn Bogdan spritzt, versaut er ihr schönes Kleid.“
… Natürlich hatte Miriam Recht. Marco nahm Narisara mit zum Bett. „Would you please help me?“, sagte er zu ihr.
… „Certainly, my dear.” Gemeinsam befreiten sie Sandra von ihrer Kleidung. Narisara war dabei vor Sandra in die Hocke gegangen. Dort blieb sie nun.
… Jetzt baute sich Bogdan vor Sandra auf, sodass sie sein Prachtstück aus nächster Nähe begutachten konnte. Ganz zart fuhr sie mit ihrem Finger den glatten Schaft entlang, dann nahm sie ihn in die Hand und drückte ihn.
… Wieder sah Marco fasziniert zu, diesmal war es Bogdans Pimmel und der begann leicht zu zucken. Es war ihm klar, dass Sandra ihn ziemlich schnell steif bekommen würde, und so war es auch. Dicht vor ihrem Gesicht richtete er sich auf, während Sandra ihn massierte. Deutlich war zu erkennen, dass er fast nur an Konsistenz gewann und wenig an Länge.
… Marco sah, wie seine Frau Bogdans Steifen mit Hingabe bearbeitete, wie ihre Muschi zu glänzen begann und da kam er zu einem Entschluss. „Wenn du ihn blasen willst, mein kleínes geiles Stück, dann darfst du.“
… Ungläubig blickte Sandra zu ihrem Mann, aber sie sah sein zärtliches Lächeln. „Los, zeig‘ mir, was du kannst.“
… Und sie zeigte es ihm. Virtuos spielte sie auf dem Pimmel wie ein Spitzenmusiker auf seinem Instrument. Bogdans anfänglich verwirrtes Gesicht zeigte bald den Genuss, den er offensichtlich empfand, und er atmete geräuschvoll. Auch Sandra hatte zu stöhnen begonnen, es schien sie gewaltig zu anzumachen, dieses Prachtstück seinem Höhepunkt zuzutreiben.
… Marco sah mit wachsender Erregung zu. Narisara, die immer noch vor Sandra kniete, schaute fragend zu ihm und deutete auf Sandras Fotze. „Okay“, signalisierte Marco ihr, worauf sie mit der Zunge durch Sandras Scheide zu pflügen begann, bis sie sich schließlich an ihrem Kitzler verweilte.
… „Aaaaaaaahhhhhhh …“, grunzte Sandra mit vollem Mund und ihr Unterleib wippte auf und ab. Kurze Zeit später überschwemmte der erste Höhepunkt ihren Körper.
… Marcos Latte war prall, deshalb trat er nun zu seiner Frau und ließ seine Hosen fallen. Sein Schwanz schnellte in die Höhe, er bedeutete Narisara, ihren Platz zu verlassen und auf die andere Seite des Bettes zu wechseln. Dann zeigte er Bogdan mit einer wischenden Handbewegung an, dass er sich aus Sandras Mund zurückziehen sollte.
… Doch der hatte scheinbar seine Augen geschlossen und reagierte nicht. Erst als von Miriams Sessel ein scharfes „Bogdan, zurück“ zu hören war, ließ er seinen Schwanz aus Sandras Mund flutschen. Sein gesamtes Gesicht drückte Bedauern aus, wahrscheinlich war er selten so gut geblasen worden, konnte Marco sich vorstellen.
… Sandras Orgasmus war in der Zwischenzeit abgeklungen und sie fühlte sich offensichtlich wieder klar. Sie sah ihren Mann an sich herantreten und ihre Beine heben. Er drückte sie in Rückenlage und sie spürte, wie er sie anschließend auf dem Bett zurückschob, dann seine Eichel zwischen ihre Schamlippen brachte und sie in ihren Fickkanal stieß.
… „Uhhhh, ist der heute dick“, stöhnte sie auf, „ja, mein Liebling, fick mich! Ganz fest!“
… „Ja, ich werde dich für deine Geilheit bestrafen und durchficken, dass dir hören und sehen vergeht“, rief Marco, „du wolltest Bogdans Samen kosten, meine kleíne süße Schlampe, aber daraus wird nichts. Du wirst jetzt beide Schwänze wichsen, bis sie kommen. Ich möchte sie auf deine Brüste spritzen sehen.“
… Gehorsam nahm Sandra Bogdans Pimmel in ihre Rechte, dann blickte sie kurz in die andere Richtung und fand mit ihrer Linken den von Narisara.
… Zufrieden grunzend fing Marco nun an, seine Frau mit langen und heftigen Stößen zu ficken. Sie atmete heftig aus, ihre Augen wurden leer und blickten nach oben und sie hatte Schwierigkeiten, sich nebenbei auf die beiden Schwänze in ihren Händen zu konzentrieren.

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