Geschichten senden. Berühmt werden.

Einmal ist keinmal. Teil 3

Teil 3.
Da ist man schon jahrelang verheiratet, hat eine wunderbare Frau die einem liebt. Oder auch einen sehr guten Mann, der einem jeden Wunsch von den Lippen abliest. Und doch scheinen die beiden nur so nebeneinander her zu leben. Dass die Tochter dabei auch etwas verkümmert, das bemerken sie einfach nicht. Fast könnte man sagen, eine Familie wie man sie immer wieder antreffen kann. Und doch machen die beiden sich sorgen um ihre Tochter. Schon wieder ist die Karin ein ganzes Wochenende nicht zuhause. Und immer ist sie, so sagt sie, mit dieser Klara zusammen.

„Trude, so hässlich ist doch die Karin nicht, dass sie keinen Freund hat.“
„Na, vielleicht ist sie ja etwas anders geartet.“
„Nein, das glaub ich nun doch nicht. Schau sie dir doch einmal richtig an. Der müssten doch meilenweit die Kerle hinterher laufen.“
„Jaja Egon, dir gefällt sie. Das hab ich auch schon bemerkt.“
„Aber Trude, wo denkst du hin. Die Karin ist unsere Tochter. Da macht man doch sowas nicht.“
„Und, wenn es nicht unsere Tochter wäre, was dann? Du schaust doch immer noch den Mädchen hinter her.“
„Ach Trude, du weißt doch wie das mit dem Appetit und dem Essen ist.
Und du bist mir doch das liebst Goldstück.“

Nun ja. Die schönste Liebeserklärung ist es ja gerade nicht. Aber die Trude kann da doch ganz gut heraus hören dass er sie immer noch so richtig liebt. Er ist eben kein Jüngling mehr. Nun ja, die Karin hatte er nun doch so einige Male so ganz ohne gesehen. So ein schönes Ding. Wie damals ihre Mutter auch. Doch dann erleben die zwei eine Überraschung.

„Papa, Mama, ich hab was ganz tolles erlebt. Ich war mit der Klara in so einem Spaßbad. Ja, wo so alles Mögliche zu machen ist. Und richtige Saunaräume haben die da und ein Thermalbad.“
„Du wirst doch nicht in so einer Sauna gewesen sein?“
„Doch Mama. Und dann, am Abend sind auch alle ganz nackt gewesen.“
„Nein, also, das, das glaub ich jetzt nicht. Aber da waren bestimmt nur Frauen anwesend.“
„Ha, von wegen nur Frauen. Jugendliche ab sechzehn waren da und auch Männer.“
„Kind, und die haben sich dann auch alle erregt und ihr habt das so gesehen?“
„Ach wo. Das war alles ganz normal, als ob sie alle was anhaben. Und wenn dann wirklich einer einmal sich erregt hat, dann hat der sein Badetuch drüber gehalten. Und außerdem, ist doch nichts dabei, wenn sich einmal ein Mann durch eine Frau erregt, die ihm gefällt. Also, für mich ist das nichts Neues.“
„Sag bloß, du hast auch schon mit einem Kerl geschlafen?“
„Mama, Papa, so jung bin ich nun auch nicht mehr, dass ich das nicht darf. Und außerdem, ich soll euch sagen, dass ihr auch einmal mit kommen sollt. Ich hab da zwei ganz nette Damen kennen gelernt. Sie meinten, am kommenden Samstag zu Kaffee und Kuchen, das wäre das richtige fürs erste.“

Nun ja, etwas überrascht sind die Eltern nun ja doch. Aber wenn es ja zwei Damen sind, nun ja, da kann man ja einmal hin gehen.

Nun muss man aber wissen, dass die Inge und die Moni eine kleine Wohngemeinschaft gegründet haben. Das heißt, die Moni ist zur Inge gezogen. Und zugleich hat die Inge den beiden Mädchen eine Einladung an die Eltern mitgegeben. Und auch der Fred und die Hanna sind erst einmal etwas überrascht. Das mit dem Spaßbad, das haben sie so hingenommen. FKK ist für sie kein Fremdwort. Nur, das mit dem Wochenende, das klappt erst mal nicht so. Da stehen andere Dinge erst einmal an. Aber, sie haben es sich erbeten, dass sie, wenn möglich das Wochenende drauf gern kommen würden. Die Mädchen aber dürften trotzdem schon mal kommen.

Nun ja, dass die Mädchen sich schon drauf freuen, das ist ja klar. Die sind auch schon bei Zeiten mit ihren Rollern hin gefahren. Und dass die Moni nun auch dort heimisch ist, das verwundert die beiden nun auch nicht. Nun ja, aber auf die Eltern der Karin sind sie alle nun doch gespannt. Doch die erscheinen ganz stock und steif. Nicht gerade mit Anzug und so, aber doch etwas arg vornehm. Ja, so wie sie das Haus sehen, sind sie sich sicher, dass sie die richtige Kleidung gewählt hatten. Ach, wenn doch alles so ganz einfach wäre. Und dann in der guten Stube:

„Ihr seid also die Eltern der Karin. Erst einmal herzlich willkommen. Und das ist meine Freundin und Mitbewohnerin, die Moni. Und wie es hier im Hause üblich ist für liebe Gäste. Als Erstbegrüßung ein kleines Gläschen zum Willkomm.“

Aha, eine ganz feine Gesellschaft. So denken die Eltern, aber da haben sie weit gefehlt. Irgendetwas sagt ihnen, dass da etwas nicht ganz zusammen passt. Diese feinen Damen und dann dieses Spaßbad? Nun ja, man wird sehen. So unterhält man sich doch erst einmal über dies und das und weiß auch über jenes zu reden. Doch dann muss der Egon einmal etwas genauer nachfragen, wie das mit dem Spaßbad gewesen ist.

„Ach, das war nicht so tragisch. Wir vier hatten uns in einer der Saunaräume kennen gelernt. Wie das so ist, man redet über alles Mögliche. Und wenn man gar nichts weiß, dann redet man eben übers Wetter. Und so sind wir uns dann auch etwas näher gekommen.“
„Und da waren sie alle mit einander so richtig nackt?“
„Ja, warum auch nicht. An diesem Tag war ja gerade für alle FKK angesagt. Und wer das nicht wollte, der konnte ja dann das Bad verlassen.“
„Nun ja, bei Frauen kann ich das ja noch verstehen, bei den Frauen sieht man ja nicht, dass sie sich erregen. Aber dann bei den Männern?“
„Siehst du Papa, das hab ich dir auch gesagt. Die legen sich dann eben ein Tuch über ihren Schoß und schon ist das andere nicht mehr zu sehen. Und ganz ehrlich Papa. Wenn ein Mann einmal so richtig erregt ist, dann sieht man das auch trotz Tuch überm Schoß. Und ein Glied, das dann so schön steif hoch steht, das ist doch auch etwas, was uns Frauen gefällt.“
„Karin, Kind, daran denkt man doch erst gar nicht. Geschweige es sich dann auch noch ansehen.“
„Mama, wo lebst du denn. Das sieht man doch heute in fast jedem Film und in fast jeder Zeitung. Heute sind die Frauen stolz darauf, wenn der Mann an ihrer Seite sich auch erregt. Da, schaut her, mein Mann ist ein ganzer Mann. Und so, wie sich Männer nackte Frauen anschauen, so dürfen sich auch Frauen nackte Männer anschauen. Oder bist du nicht stolz auf den Papa? Der ist doch wirklich ein Mann, den du herzeigen kannst.“
„Sag bloß, du hast den Papa auch schon so gesehen?“
„Mama, nicht nur einmal. Und das auch, wenn er erregt war. Doch, Mama, so einen Mann wünsch ich mir auch.“

Den Eltern bleibt nun die Sprache weg. Nein, sie finden erst einmal keine Worte dazu. Hat doch dieses kleine Luder den Papa bespannt. Aber auch die anderen drei sind erst mal sprachlos. So kennt die Klara ihre Freundin nun doch noch nicht.

„Inge, Moni, was sagt ihr dazu? Darf ein Mädchen ihre Eltern auch so richtig nackt sehen. Und auch, wenn dann der Papa erregt ist?“
„Ganz ehrlich? Also, so ganz sollten sich Eltern vor ihren Kindern nicht einkapseln. Eine gewisse Offenheit sollte doch schon da sein. Aber wie weit die Eltern dann gehen, das müssen die Eltern dann doch selbst entscheiden.“
„Wie soll ich das nun wieder verstehen. Inge, du meinst doch nicht?“
„Ach Trude, es gibt so viel auf unserer Erde, das kannst du dir nun doch nicht richtig vorstellen. Und ob das alles auch rechtens ist. Das überlass mal anderen, die das besser beurteilen können.“

Womit dieses Thema erst einmal vom Tisch wäre. Nun ja, in einer Zeit, in der eh alles anders ist wie vor hundert Jahren, da kann man auch nicht die damaligen Maßstäbe anlegen. Und so, wie es den Anschein hat, haben die Mädchen in den beiden Damen gute Freundinnen gefunden. Ja, hier scheinen die Mädchen gut aufgehoben zu sein. Und auch die Inge spürt, dass sie die Eltern der Karin nicht so überfahren darf. Sie sind zu sehr in althergebrachten Zwängen verfahren. Schon allein, das die Karin kein kleines Mädchen mehr ist. Und auch, dass die Karin ihren Papa so gesehen hatte, das müssen die beiden doch erst einmal richtig verdauen. Da kann man nicht so einfach mit der Tür ins Haus fallen. Da ist es ganz gut, dass die Inge nun ein anderes Thema anfängt.

Moni, ich wollte mir eigentlich einen Hund anschaffen. Eine Dogge oder so etwas. Was meinst du dazu? Dafür, dass wir nun zusammen leben, da muss ich dich doch auch erst fragen.“
„Aber du weißt auch, dass wir beide berufstätig sind.“
„Nun ja, ich dachte, dass er draußen vor dem Haus genügend Auslauf hat. Wenn wir dann wieder hier sind, dann kann er auch mit ins Haus kommen.“
„Au, fein. Da können wir doch auch mit dem spielen. Und Gassi gehen, das könnten wir doch auch dann.“
„Inge, hast du da schon so einen Hund im Auge?“
„Nun ja, noch nicht ganz. Aber in der Firma, da ist jemand, der hat eine Dogge, einen Rüden. Den muss er aber abgeben. Sechs Monate ist der Kerl.“
„Na, lass uns erst noch einmal darüber schlafen.“

Und wieder muss ich euch sagen, dass der Teil 4 nur auf ‘echtsexgeschichten.com‘ zu lesen ist. Also, bis dann mal.



sex
2 comments
  1. Da hat wieder einmal jemand Äpfel mit Birnen verwechselt. Das Bild über dem Text hat mit der Geschichte überhaupt nichts zu tun. Und noch eines: Lieber wäre mir ein Kommentar zu dem Text. Denn dafür hab ich mir die Mühe gemacht. Auch das dürfte bei einem Rentner ankommen. Nicht nur kleine Bilder betrachten und kommentieren, sondern dann auch den Text lesen. Und damit es dann auch jeder Rentner versteht, die Bilder werden wahllos darüber gesetzt. Sozusagen als Zugabe der Redaktion.
    Und noch eines: Es ist abartig, dass man Frauen so heruntersetzt. Und Rassismus ist sowas perfides. Der werte Herr sollte mal über das, was er da sagt, gründlich nachdenken.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.