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Sie war heiß und heiß

Das war der Augenblick, vor dem ich mich gefürchtet hatte: Ich hatte mich verknallt. In einen neunzehnjährigen Wildfang mit Wuschelkopf und Lederarmband, ein frecher, vorlauter und wissbegieriger junger Mann, dessen Blicke mir durch und durch gingen. Ein Student aus dem südlichen Texas, der in der Vorlesung über europäische Wirtschaftsgeschichte saß – in der Vorlesung, die ich hielt. Ich seufzte und starrte auf die Kerzen, die ich am Badewannenrand aufgestellt hatte. Sie umgaben mich wie leuchtende Mahnmale, die mich überflüssigerweise daran erinnerten, dass eine Liaison zwischen Studenten und Professoren tabu war. Zumindest offiziell. Aber mein Herz – und vor allem mein Körper – hatten sich noch nie darum geschert, was erlaubt war und was nicht. Wenn mir ein Mann gefiel, griff ich zu. Ohne Rücksicht auf die Folgen. Und die waren oft genug äußerst unangenehm. Zweimal hatte ich meinen Ferienjob verloren, weil ich mir meine Chefs gekrallt hatte, die natürlich verheiratet waren. Einmal musste ich aus meiner Wohnung raus, weil ich den Vermieter nach ein paar leidenschaftlichen Wochen fallengelassen hatte und er mir – ganz der gekränkte Liebhaber – das Leben zur Hölle machte. Halb verweste Ratten vor der Wohnungstür waren da noch das geringste Übel. Und doch – ich mochte keine Sekunde missen. Ich nahm mir, was ich wollte, und wurde mit endlosen Tagen und Nächten voll ungezügelter Hingabe belohnt. Diese Erinnerungen konnte mir niemand nehmen. Und jetzt war dieser Student in mein Leben geplatzt. Jake. Jung, frisch, voller Energie. Schon der Gedanke an ihn machte mich heiß. Ich ließ noch mehr Wasser in die Wanne laufen und träufelte noch ein wenig Badeöl hinein, eine sündhaft teure Essenz mit Lavendel, Jasmin und Rosenholz. Eine betäubende Duftwolke breitete sich in meinem kleinen Badezimmer aus und regte meine Fantasie an. Jake. Wie sich wohl sein Körper anfühlen würde? Er wirkte kräftig und

durchtrainiert, hatte eine männliche Figur. Er trug mit Vorliebe enge weiße Shirts und wusste genau, wie verführerisch sich seine Muskeln darunter abzeichneten. Ob ich wohl jemals meine Hände über seine Brust gleiten lassen würde? Über seinen Rücken? Über seine seidige Haut? Ich fühlte, wie mein Blut zwischen meine Beine strömte. Zu lange hatte ich schon keinen Mann mehr angefasst. Mehr als fünf Monate. Eine lange Zeit für mich. Ich ließ die Hände über die Innenseiten meiner Schenkel wandern, umspült von warmem Wasser. Mmh, das tat gut. Ich liebte dieses leise Prickeln, dieses verheißungsvolle Ziehen in meinen Schamlippen, die sich langsam steigernde Erregung. Ich glitt tiefer in die Wanne hinein und sog das Aroma des Badeöls in mich ein. Meine Brüste lagen weich und schwer im Wasser, die dunkelbraunen Nippel entspannt. Ich begann sie sanft zu streicheln, umrundete meine Brustwarzen, glitt die Außenseiten meiner Brüste entlang. In Sekundenschnelle jagten winzige Impuls durch meinen Körper und ließen meine Klitoris anschwellen. Ich lächelte. Wenn mich Jake jetzt so sehen könnte … So wie ich ihn einschätzte, würde er samt Shirt und Jeans zu mir in die Wanne steigen, lachend, scherzend, und mich dann mit jugendlicher Unbekümmertheit lieben. Ob es wohl jemals so weit kommen würde? Ich massierte meine Brüste fester, konnte spüren, wie sich meine Nippel aufrichteten. Ich hob meine rechte Brust aus dem Wasser und leckte über die ölige Haut. Züngelnd tastete ich mich zur steifen Warze vor und saugte an ihr. Wieder rasten Stromstöße durch meinen Körper – von meiner Brust zu meiner Scham und wieder zurück. Ein schwindeleerregender Kreislauf, der mich ins Schwitzen brachte. Schweißperlen sammelten sich auf meiner ohnehin feuchten Stirn, Wasser tropfte von den Haaren. Jede Zelle meines Körpers war überhitzt; alles dampfte; Fliesen und Spiegel waren beschlagen. Ich spreizte die Beine und glitt sanft über meine Schamlippen. Sie waren aufgequollen von Lust und Wasser, pralle Schwämme, offen und weich und empfindlich. Ich streichelte selbstvergessen über die sensible Haut und wünschte mir, Jake wäre hier, bei mir, nackt und geil auf mich. Ich stellte mir vor, es wären Jakes Hände, die meine Scham erkundeten, vom Venushügel über meine Lustknospe bis hin zu den verborgensten Winkeln. Ich stöhnte leise. Mit flacher Hand drückte ich auf meine Klitoris, presste die Finger in langsamem Rhythmus auf sie und genoss die Wärme, die sich in meinem Becken ausbreitete. Ich beschleunigte das Tempo. Drückte und presste heftiger und in

meiner Fantasie war es Jakes große, rote Kuppe, die meine Lustperle reizte, immer und immer wieder. Jetzt ließ ich sie von meinem Mittelfinger umspielen, ganz vorsichtig, die Schamlippen von meiner linken Hand weit gespreizt. Ich bewegte meine Hand fächelnd im Wasser hin und her, erzeugte einen warmen Strom, der über meine geöffnete Scham glitt. Wie gut das tat. Ich war inzwischen immer weiter in die Wanne geglitten, fast bis zur Nasenspitze, und das Wasser umspülte meinen Nacken. Langsam, ganz langsam suchte und fand ich den Eingang zu meiner Vagina. Langsam, ganz langsam ließ ich sie von meinem Mittelfinger ausfüllen. Oh ja. Ich fickte mich selber, in meinem Tempo, in meiner Intensität, und ließ mein Kopfkino erregende Bilder erzeugen. Bilder von Jake, wie er auf mir lag und in mich eindrang, wie er seine Erregung kaum im Zaum halten konnte, wie er mir Komplimente machte, mir, seiner Professorin, die fast zwanzig Jahre älter war als er. Wie er meine Brüste beobachtete, die im Takt seines Stoßens schaukelten, wie er mich ansah und sich an meiner Wollust aufgeilte, wie er seinen Schwanz immer und immer wieder in mich hineintrieb, fest, so fest, dass ich meinte, zu verbrennen. Diese Bilder machten mich schärfer als meine eigenen Hände, die jetzt in rasender Geschwindigkeit über meine Lustknospe glitten und meine enge Vagina bearbeiteten, bis … ***** „ Guten Tag, Frau Professor …“ Wie gebannt starrte ich auf Jakes Email, die vor ein paar Minuten hereingeschneit war, just zu dem Zeitpunkt, als ich beim Gedanken an ihn gekommen war. Es war fast so, als hätte er das gespürt. Ich überflog seine Zeilen. „… ich habe Probleme bei meiner Seminararbeit über die Hanse. Es gibt Quellen, die sich in einem wichtigen Punkt widersprechen. Könnte ich diese Textstellen kurz mit Ihnen durchgehen? Haben Sie einen Termin für mich frei?“ Mein Herz klopfte. Er wollte mich treffen. Allein. In der Abgeschiedenheit meines Büros. Ich setzte mich auf meinen Drehstuhl und zog die Schlaufe des Bademantels fester zu. Ich zwang mich, ruhig zu atmen. Schließlich war das eine ganz normale Mail, wie sie jeder Lehrende täglich zigmal erhält.

Und doch … Einen Moment lang war ich versucht, ihm abzusagen. Ihn unter einem fadenscheinigen Vorwand an einen Kollegen weiterzuleiten. Aber dann gewann die souveräne Professorin in mir die Oberhand. „… selbstverständlich sehe ich mir die Quellen gerne an. Terminvorschlag: Mittwoch um 19.30 Uhr in meinem Büro.“ ***** „ Sie sehen heute äußerst knackig aus.“ Professor Perlman, genannt „die Krake“. Er lungerte wie fast jeden Morgen vor meinem Büro herum, angeblich damit beschäftigt, die Grünlilien vor dem bodentiefen Gangfenster zu gießen. In Wahrheit lauerte er mir auf. Machte mir Avancen. Und benahm sich dabei unmöglich. „ Guten Morgen, Ralph.“ Ich wühlte in meiner Tasche, auf der krampfhaften Suche nach meinem Büroschlüssel. Die Krake kam näher, die hellblauen Glubschaugen auf mich gerichtet. In der rechten Hand hielt er seine geblümte Keramikgießkanne, mit der linken kratzte er sich unterm Hemdkragen. Er schwitzte. Und ich fühlte das vertraute Ekelgefühl in mir aufsteigen, das mich jedes Mal beschlich, wenn mir die Krake näher als einen halben Meter kam. „ Für wen haben Sie sich so herausgeputzt? Haben Sie heute ein Date?“ Er war nur mehr eine Schrittlänge von mir entfernt. Ich konnte seine großen Poren sehen, die fettige Haut an seinem Kinn glänzte. Ich wich zurück und verfluchte meinen Schlüssel, der sich irgendwo in den Falten meiner City Bag zu verstecken schien. „ Mein Privatleben geht Sie nichts an, Perlman. Ich dachte, das hätten wir ein für allemal geklärt.“ Die Krake schien unbeeindruckt und rückte mir weiter auf den Pelz. „Aber, aber, liebste Susan, ich wollte doch nur höflich sein. Und ich sorge mich um Sie. Das wissen Sie doch.“ Er streckte seine blassen, dicklichen Finger nach mir aus. In diesem Moment fand ich meinen Schlüssel in einem Steckfach, atmete erleichtert auf, schubste die Krake grob weg von mir und öffnete die Tür. „ Zum Teufel mit Ihnen!“, fauchte ich ihn an und verschwand in meinem Büro.

Lange würde ich mir Ralphs Anmache nicht mehr gefallen lassen. Seit einem halben Jahr ging das schon so. Und nur, weil ich mich auf einer Institutsfeier zu einem Kuss hinreißen ließ. Überflüssig zu erwähnen, dass ich damals mehr Alkohol in mir hatte, als mir gut tat. In nüchternem Zustand hätte ich nie und nimmer zugelassen, dass mich Professor Perlmans dünne, aufgesprungene Lippen berührten. Ich schüttelte mich und verdrängte die Erinnerung an diesen unbedachten Moment der Schwäche. Wozu an die Vergangenheit denken, wenn doch heute das Objekt der Begierde zu mir kommen würde, direkt in mein Nest. Ich ging zum Fenster, öffnete es weit und ließ die frische Morgenluft herein. Es duftete nach Frühling. Die Sonne ließ die Buchenblätter hellgrün aufleuchten, vom Campus drang das Stimmengewirr unzähliger Studenten zu mir herauf, unterbrochen von vereinzelten Rufen und lautem Lachen. Ich atmete tief ein. Ja, so hatte ich mir meine Lehrtätigkeit an der Duke University vorgestellt. Eine junge Uni im Osten mit zauberhaftem Campus und hervorragendem Ruf. Und unwiderstehlichen Studenten. ***** Halb acht. Der Tag war lang gewesen. Zwei Seminare, eine Institutsbesprechung, ein Telefonat mit unserer Partneruniversität in Peking. Und ich war abgelenkt. Nervös. Zittrig. Alles nur wegen Jake. Einer Randnotiz in meinem Liebesleben, der ich aber heute all meine Aufmerksamkeit schenken würde. Ich öffnete meinen Büroschrank und betrachtete mich in dem Spiegel, der innen angebracht war. Die schwarzen Locken hingen mir lässig in die Stirn, der orangerote Lippenstift betonte meine rassige Schönheit ebenso wie die stark getuschten Wimpern. Mein Lächeln war strahlend, mein Teint frisch, ich sah gut aus. Intelligent und sexy. Ich strich über die hautenge weiße Bluse, unter der sich mein spitzenbesetzter BH abzeichnete. Der tief geschlitzte Etui-Rock spannte sich um meinen Po; die

Füße steckten in glänzenden, grauen Pumps. Ich fühlte mich jung und lecker und bereit für einen Mann, der halb so alt war wie ich. Gleich würde es an der Tür klopfen und Jake würde hereinkommen und wir beide würden wissen, dass die Probleme mit seiner Seminararbeit nur vorgeschoben waren. Die Hanse kam nämlich in meiner Themenliste für die Arbeiten gar nicht vor. Sie war lediglich ein Code. Eine verschlüsselte Botschaft, die ich nur zu gut verstanden hatte. ***** „ Guten Abend, Susan.“ Ich zuckte zusammen. Ich starrte in den Spiegel und sah Jake, der sich an mich rangeschlichen hatte und seine Hände auf meine Taille legte. Ich drehte mich brüsk um. „ Jake! Warum haben Sie nicht angeklopft?“ Ich machte auf unnahbare Lehrerin. Das war mein Schutzmechanismus – schließlich hatte mich der texanische Wuschelkopf fast zu Tode erschreckt. War in meine Fantasien über ihn eingebrochen. Das konnte ich nicht tolerieren. Doch Jake lachte nur und lümmelte sich in das braune Lederfauteuil, das für Besucher bereitstand. Er verschränkte die Arme hinter dem Kopf und strahlte mich an, die Beine weit gespreizt. Ein typischer Macho. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Ich trat hinter den Schreibtisch und musterte meinen Studenten, der mich weiter unbekümmert anlachte, von Respekt keine Spur. „ Also, Jake? Mit welchen Quellen haben Sie Probleme? Wie kann ich Ihnen helfen?“ Er stand auf, kam langsam näher und stützte die Hände auf die blank polierte Tischplatte. Er sah mir in die Augen, ein tiefer, hypnotisierender Blick und sagte: „Lass die Maske fallen, Susan.“ Ich schluckte und starrte in seine samtenen, fast schwarzen Augen und ließ es zu, dass er mir eine Locke aus der Stirn strich. Verdammt. Wer führte hier Regie? „ Du willst mich.“ Seine warme Hand strich über meine Wange. Es prickelte, als ob seine Haut elektrisch aufgeladen wäre. Ich stand weiter unbeweglich, wagte kaum zu atmen. „Du willst mich und du kriegst mich.“ Er kam um den Schreibtisch herum, mich fixierend wie ein Raubtier, das sich

seiner Beute sicher ist. Er kam näher, immer näher, bis er nur mehr eine Handbreit von mir entfernt war und ich seine Präsenz in jeder Zelle meines Körpers spürte. Jake erschien mir plötzlich so groß, jetzt, wo mir unmittelbar gegenüberstand. Ich blickte zu ihm auf, zu diesem markanten Gesicht mit den fein geschwungenen Lippen und der glatten, frisch rasierten Haut. Jakes Brauen beschrieben einen hohen Bogen über seinen schmalen, glitzernden Augen; er roch nach Wald und Erde und Sonne. Er roch wie ein Mann und nicht wie ein Denker. Genießerisch schloss ich die Augen und sog seinen Duft ein. Doch als er mich sanft am Hals berührte, geriet ich plötzlich in Panik. Es ging mir alles zu schnell und ich hatte das Heft nicht länger in der Hand und überhaupt – Jake war mein Student. Skrupel machten sich in mir breit. Angst um meine Reputation, um meinen Job. Ich war anscheinend doch nicht so abgebrüht, wie ich dachte. Ich stieß ihn von mir weg. „Was bilden Sie sich ein? Was glauben Sie, was hier läuft? Sie wollten mich sprechen wegen Ihrer Seminararbeit – nur zu – ich höre …“ Doch Jake riss mich an sich und küsste mich – ein Löwe, der seine Zähne in eine hilflose Gazelle schlägt. Und ich ergab mich. Ich sackte zusammen, als ob Jake mir das Blut aus den Adern saugte. Er presste seinen Mund fest auf den meinen; er drückte mich an sich, als hätte er Angst, dass ich ihm entkommen könnte. Ich bekam kaum Luft, wehrte mich halbherzig und gab auf, als er seinen Griff lockerte und mit weichen Lippen meinen Mund liebkoste. Er hielt meinen Kopf in seinen Händen, in diesen warmen, behutsamen Händen, und ließ die Zunge in meinen Mund gleiten, geschickt und souverän. Er schien ein erfahrener Liebhaber zu sein. Nun gut, das war mir nur recht. Ich ließ es zu, dass er meinen Mund erforschte, seinen Körper dicht an mich geschmiegt, so dass ich seinen harten Penis spüren musste. Und in diesem Moment fiel meine Abwehr in sich zusammen wie ein Kartenhaus. Ich schlang meine Arme um seinen Hals, drängte mich an ihn, fühlte seine Nackenmuskeln, seine breite Brust, seine Hitze. „ Ich hab an dich gedacht“, flüsterte ich zwischen unseren Küssen. „ Wann?“ „ Als du mir das Mail geschickt hast. Ich lag in der Wanne …“ Er verschloss mir den Mund mit seinen Lippen, doch ich drückte ihn von mir weg. „ Ich hab an dich gedacht und mich gestreichelt … zwischen den Beinen …“ Jake ließ seine Zunge über meinen Hals wandern und presste seine Hände auf meinen Po. „… der Gedanke an dich hat mich so verdammt geil gemacht …“

Ich schwieg und genoss Jakes Hände, die unermüdlich über meinen Körper tasteten, gierig und forschend. „ Sprich weiter …“, flüsterte er und drängte mich an den Schreibtisch. Durch das offene Fenster kam eine Abendbrise; es duftete nach Gras. Ich war froh über den kühlen Hauch, denn ich hatte das Gefühl, ein Feuer würde in mir lodern. „ Ich habe meine Beine immer weiter gespreizt … und mir vorgestellt, dass du auf mir liegst und mich fickst … hart und ausdauernd … mit deinem prallen Schwanz …“ Ich stöhnte und spürte, wie sich Nässe zwischen meinen Schenkeln sammelte. „… und wie du meine Brüste küsst … an ihnen knabberst … deine Zähne in ihnen versenkst …“ Jake keuchte. Seine Wangen waren gerötet, in seinem Blick lag Verlangen. „ Und hat es dir gefallen?“, fragte er und sah mich durchdringend an. „ Ja“, stöhnte ich. „Ja, verdammt nochmal.“ „ Gut“, murmelte er selbstvergessen. „Gut so.“ Er drängte mich noch stärker an die Schreibtischkante und ich war eingezwängt zwischen dem harten Holz und dem Mann, den ich seit Monaten begehrte. Jetzt konnte ich nicht mehr fliehen. Und ich wollte auch nicht. Jake machte sich an meiner Bluse zu schaffen, öffnete Knopf für Knopf, bis er endlich meinen Busen freigelegt hatte. Ich sah seine Augen aufblitzen, als er den Blick über meine vollen, birnenförmigen Brüste streifen ließ, die in einem sündhaft teuren BH verpackt waren, eingezwängt in florale Spitzen, zwischen denen meine harten Nippel hervorlugten. Der rechte hatte sich vollends ins Freie gezwängt und fand sich rasch in Jakes Mund wider, der hingebungsvoll an ihm saugte. Ich beugte mich weit nach hinten und keuchte. „ Ja, Jake … mach weiter …“ Er zog den BH hinunter, bis mein Busen freilag. Jake nahm meine Brüste in die Hände, als wollte er ihr Gewicht schätzen. „Die sind nicht in Gold aufzuwiegen, Süßer“, dachte ich bei mir und lächelte. „ Leck sie ab“, befahl ich. Er gehorchte. Er benetzte meinen Busen ausgiebig mit Speichel, presste ihn zusammen, fuhr mit der Zunge die tiefe Ritze entlang. Es gefiel ihm. Und es gefiel mir. Ich spürte, wie ich immer feuchter wurde, wie sich meine Schamlippen fast schmerzhaft zusammenzogen, voller Ungeduld. Ich griff nach hinten, öffnete den BH und schleuderte ihn auf den Ledersessel. Einen Moment lang wurde mir bewusst, dass die Schreibtischlampe brannte und die Jalousien noch oben waren. Aber das war mir egal. Mir war es einerlei, ob die vertrockneten alten Professoren vom gegenüberliegenden Trakt in mein Büro

gafften oder nicht. Sollten sie doch. So einen Porno hatten sie sicher schon lange nicht mehr gesehen. Vielleicht lauschte sogar Perlman an der Tür. Egal. Jake indes wurde immer ungeduldiger. Er versuchte, meinen Rock hochzuschieben. Doch der war viel zu eng und ich war viel zu verschwitzt. „ Warte“, sagte ich und öffnete den Reißverschluss. Mit einem Ruck zog er den Stoff nach oben, hob mich auf den Tisch und spreizte meine Beine. Und keuchte laut auf, als er meine nasse Spalte sah. „ Du … du …“, stammelte er. „ Ja. Ich trage praktisch nie Unterwäsche. Ich stehe vor euch im Hörsaal, untenrum nackt. Vollkommen nackt.“ Ich sah ihn an und genoss den ungläubigen, aber erregten Ausdruck in seinen Augen. „Eine einzige unbedachte Bewegung, ein tiefes Bücken, und jeder kann meine Pussy sehen.“ Das genügte. Jake fiel wie ein wilder Hengst über mich her. Er fegte Notizbücher, Fotos und Füller vom Tisch, öffnete seine Jeans und holte ein Prachtstück von Penis heraus. Groß, dick, hart. Ich schluckte. Mein Herz klopfte noch schneller, sofern das überhaupt möglich war, und ich hatte das Gefühl, in meiner eigenen Nässe zu ertrinken. In der nächsten Sekunde fühlte ich mich gefickt, wie ich schon lange nicht mehr gefickt wurde. Jake hatte mich auf die Tischplatte gedrückt, keine Widerrede duldend, hatte grob meine Beine angewinkelt und seinen Schwanz in mich hineingetrieben. Von einem Moment auf den anderen war ich ausgefüllt von seinem heißen Fleisch, wurde von ihm bearbeitet wie eine gewöhnliche Schnalle – und es gefiel mir. Seine Triebhaftigkeit, seine unbekümmerte Respektlosigkeit machten mich geil, unwahrscheinlich geil. Für ihn war ich nicht die Frau Professor, sondern ein scharfes Fickstück. Er besorgte es mir. So wie ich es mir vorgestellt hatte. Schnell, direkt, ohne großes Geplänkel. In wenigen Augenblicken baute sich eine Spannung in mir auf, die kaum zu ertragen war. Ich schwitzte und rutschte auf der glatten Tischplatte hin und her. Meine Brüste baumelten haltlos, schaukelten bei jedem Stoß, und Jake stieß gnadenlos zu, tief, so tief. Er hielt meine Schenkel gepackt, ich war ihm ausgeliefert. Und ich genoss es. Ich gab mich hin, war völlig passiv, und betete, dass sich die Minuten ins Unendliche ausdehnen mochten. Jake starrte abwechselnd auf mein Gesicht und auf meine Spalte, in der er seinen Schwanz wieder und wieder verschwinden ließ, in schnellem Stakkato. Wir keuchten im Takt, unsere Laute drangen aus dem Fenster und wer auch immer um

diese Zeit draußen unterwegs war würde uns hören. Und das war gut so. Ich wollte meine Lust hinausschreien in die Welt, wollte jeden wissen lassen, dass mich dieser junge Gott fickte, wie er noch nie eine Frau gefickt hatte. Wollte, dass es jeder wusste, wie geil ich ihn machte, diesen Jungen, der seiner Leidenschaft keine Zügel anlegte und mich benutzte, ohne einen Gedanken an das Danach zu verschwenden. Jake hatte jetzt die Augen geschlossen, sein Mund war leicht geöffnet, all seine Energie floss in seinen Penis, diesen harten, wunderbaren Schwanz. Seine Stöße wurden jetzt noch schneller und ich fragte mich, wo er die Kraft und die Ausdauer dazu hernahm. Doch schon im nächsten Moment wurden meine Gedanken davongetragen von einer Welle der Lust und ich schrie. ***** Am nächsten Morgen erwartete mich eine Mail von Jake: „Du warst fabelhaft, Frau Professor. Höchstnote. Wo treiben wir’s das nächste Mal?“ Ich lächelte, klappte den Laptop zu und machte mich auf den Weg in die Vorlesung.

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